Author Archives: Simon Jebsen

CEWSjournal Nr. 82 erschienen!

Das Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS von GESIS hat die neueste Ausgabe seines Newsletters veröffentlicht:

CEWSjournal Nr. 82 (PDF)

Schwerpunktthema: Wissenschaft mit Kind: Eine Frage der Betreuung? 

Das CEWSjournal behandelt im vier- bis sechswöchigen Turnus alle relevanten Themen rund um Forschung und Wissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Journal hat sich seit dem ersten Erscheinen im Februar 2001 zu einem anerkannten Informationsmedium entwickelt, welches eine wachsende Zahl von InteressentInnen erreicht. Mit dem CEWSjournal greift das CEWS aktuelle Themen auf, regt Diskussionen an und informiert über Ereignisse, Termine und Neuerscheinungen. Zahlreiche Editionen des Newsletter enthalten Schwerpunktthemen zu zentralen Fragestellungen.

Weitere Informationen auf der CEWS-Homepage

GESIS: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das Datenarchiv für Sozialwissenschaften

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist eine von Bund und Ländern finanzierte, international tätige sozialwissenschaftliche Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Die Abteilung „Datenarchiv für Sozialwissenschaften“ bietet Datenservice zu nationalen und international-vergleichende Umfragen zu soziologischen und politikwissenschaftlichen Fragestellungen an.
Für eine Mitarbeit im EU-geförderten Projekt DASISH (Data Service Infrastructure for the Social Sciences and Humanities) und im GESIS Training Centre für Datenmanagement und Datenarchivierung suchen wir zum 01. April 2012 für den Standort Köln eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

(Entgeltgruppe 13 TV-L 65%, befristet auf 3 Jahre)

DASISH erarbeitet Lösungen für gemeinsame Infrastrukturfragen von fünf ESFRI Projekten in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Dabei sind die vier Hauptgebiete Datenqualität, Datenarchivierung, Datenzugang sowie Rechts- und Ethikfragen.
Ihr Aufgabengebiet:

  • Mitarbeit im Arbeitspaket zu Datenarchivierung, darunter Mitarbeit an Bewertung von Daten-Repository-Systemen und Empfehlungen zu Richtlinien.
  • Mitarbeit im Arbeitspaket zu Rechts- und Ethikfragen, darunter Mitarbeit an der Erstellung eines virtuellen Kompetenzzentrums.
  • Mitarbeit im GESIS Training Centre, darunter Konzeption und Durchführung von Workshops zu Fragen der Datenarchivierung (Dateneingang, langfristige Sicherung, Datenspeicherung und Datenformate, Metadaten, Ethik usw.)

Ihr Profil:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Studium eines einschlägigen Fachs, vorzugsweise im Bereich Sozialwissenschaften oder Informationswissenschaften/Informatik
  • Sehr gute Kenntnisse im Bereich empirischer Sozialforschung und Datenmanagement
  • Kenntnisse in der Dokumentation und Archivierung von Forschungsdaten sind von Vorteil
  • Kenntnisse von Datenbank- oder Repositorysystemen sind von Vorteil
  • Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift in Englisch sind notwendig; Kenntnisse in Deutsch und weiteren Sprachen sind von Vorteil.

Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.
Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. GESIS ist durch das „audit berufundfamilie“ zertifiziert.
Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Dr. Alexia Katsanidou telefonisch unter 0221-47694-490 oder per E-Mail. Wir bearbeiten nur Online-Bewerbungen. Bitte bewerben Sie sich bis einschließlich 8. März 2012 hier.
Die Kennziffer lautet: DAS-04

GESIS: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das Datenarchiv für Sozialwissenschaften

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist eine von Bund und Ländern finanzierte, international tätige sozialwissenschaftliche Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Die Abteilung „Datenarchiv für Sozialwissenschaften“ bietet Datenservice zu nationalen und international-vergleichende Umfragen zu soziologischen und politikwissenschaftlichen Fragestellungen an.
Für eine Mitarbeit im EU-geförderten Projekt DASISH (Data Service Infrastructure for the Social Sciences and Humanities) und weitere Aufgaben suchen wir zum 01. April 2012 für den Standort Köln eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

(Entgeltgruppe 13 TV-L 65%, befristet auf 3 Jahre)

DASISH erarbeitet Lösungen für gemeinsame Infrastrukturfragen von fünf ESFRI Projekten in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Dabei sind die vier Hauptgebiete Datenqualität, Datenarchivierung, Datenzugang sowie Rechts- und Ethikfragen.
Ihr Aufgabengebiet:

  • Mitarbeit im DASISH-Arbeitspaket zum gemeinsamen Datenzugang und -anreicherung, darunter
    • bei der Erstellung eines gemeinsamen Metadatenbereichs durch Erstellung eines Index, Registrierung der Konzepte und Erstellung eines Portals für Nutzer,
    • bei der Konzeption und Einführung eines zertifikatsbasierten Zugangs,
    • bei der Beurteilung und Anwendung eines Services für dauerhafte Identifikatoren.
  • Mitarbeit bei der Standardisierung der Metadaten in der Abteilung Datenarchiv durch Entwicklung und Anwendung kontrollierter Vokabulare.

Ihr Profil:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Studium eines einschlägigen Fachs, vorzugsweise Sozialwissenschaften, Soziologie oder Politikwissenschaften
  • Sehr gute Kenntnisse im Bereich empirischer Sozialforschung und Datenmanagement
  • Gute Kenntnisse im Bereich der Erstellung von Metadatenschemata
  • Kenntnisse in Methoden des Metadaten-Harvesting oder der Anwendung von zertifikatsbasierten Authentisierungsmethoden sind von Vorteil
  • Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift in Deutsch und Englisch sind notwendig; Kenntnisse in weiteren Sprachen sind von Vorteil

Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.
Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. GESIS ist durch das „audit berufundfamilie“ zertifiziert.
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Wolfgang Zenk-Möltgen telefonisch unter 0221-47694-450 oder per E-Mail zur Verfügung.
Wir bearbeiten nur Online-Bewerbungen. Bitte bewerben Sie sich bis einschließlich 8. März 2012 hier.
Die Kennziffer lautet: DAS-03

Der neue gesis report ist erschienen – Ausgabe 1/12 jetzt verfügbar!

Download der aktuellen Ausgabe "gesis report 1/12" (PDF)

Die aktuelle Ausgabe 01/12 berichtet u.a. über die Konferenz „The Value(s) of Europe“, über GastwissenschaftlerInnen am EUROLAB, beinhaltet Interviews mit GESIS-MitarbeiterInnen zu aktuellen GESIS-Projekten und informiert wie gewohnt über Forschungsprojekte, neue Publikationen, kommende Veranstaltungen und Personalveränderungen rund um GESIS

Zur Übersichtsseite des gesis reports
Zum Archiv

Friedrich-Ebert-Stiftung – Call for Paper 2012 – Demographie und Wachstum in Deutschland

Der demographische Wandel lässt die deutsche Bevölkerung nicht nur altern sondern auch schrumpfen. Führt uns dies in eine Krise? Wird unser Wohlstand sinken? Wird auch die Wirtschaft schrumpfen? Gefährdet dies die Sozialsysteme und den Staat? Werden sich die Probleme auf dem Finanzmarkt verschärfen? Oder ist der demographische Wandel vielmehr eine Chance? Führt er zu mehr Innovationen und damit zu höherer Produktivität und Wohlstand? Wird eine neue Art zu wirtschaften zu mehr qualitativem Wachstum führen? Was bedeutet die demographisch bedingte Schrumpfung in Deutschland angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Werden wir mehr Migration erleben und damit unsere Probleme lösen können? Wird die relativ stärkere Auslandsnachfrage die Exportorientierung unseres Wachstumsmodells stärken und kann sie das Wachstum stabilisieren? Oder werden wir die Auslandsvermögen durch Importe aufzehren?

Mit den bisherigen wirtschaftspolitischen Vorstellungen und Empfehlungen können diese Fragen nur begrenzt beantwortet werden. Gefragt sind neue, innovative Ideen und Ansätze. Gemeinsam mit Ihnen will sich das Fortschrittsforum folgenden Fragen nähern:

1) Demographisch bedingte Schrumpfung als Krise

  • Investitionen
  • Sozialsysteme
  • Staat
  • Finanzmärkte

2) Demographisch bedingte Schrumpfung als Chance

  • Innovationen
  • Qualitatives Wachstum

3) Schrumpfung der Bevölkerung Deutschlands angesichts wachsender Weltbevölkerung

  • Migration
  • Außenhandelsentwicklung und Zahlungsbilanz

Ziel ist es, eine Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Axiomen anzuregen und so neue, innovative Ideen und Konzepte zu entwickeln und zu befördern.

Im Rahmen eines Kongresses des Fortschrittsforums am 21. November 2012 sollen diese Fragen in drei Foren diskutiert werden. Erwünscht sind Beiträge von NachwuchswissenschaftlerInnen, welche die Fragen theoretisch beleuchten, möglichst empirisch erfassen und praxisrelevante Lösungen aufzeigen. Die Beiträge werden von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ausgewählt und auf der Veranstaltung kommentiert. Ferner werden die ausgewählten Beiträge in einem Sammelband veröffentlicht.

Bitte senden Sie einen aussagefähigen Abstract (maximal 2.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) bis zum 15. Mai 2012 an die FES. Die eingereichten Abstracts werden von einer Auswahlkommission begutachtet und pro Fragestellung acht Exemplare für die Ausarbeitung ausgewählt. Wir werden Sie bis Mitte Juni über das Ergebnis informieren. Abgabetermin des im Anschluss von Ihnen anzufertigenden vollständigen Beitrags (maximal 37.500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Anhang) ist der 16. September. Im Anschluss entscheidet die Auswahlkommission, welche der Arbeiten auf der Veranstaltung präsentiert werden und wie mit den verbleibenden verfahren wird.

Kontakt: René Bormann, Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, Friedrich-Ebert-Stiftung, 53170 Bonn Tel.: 0228/883 8303; Email.

Weitere Informationen

Heinrich-Böll-Stiftung vergibt Promotionsstipendien zum Forschungsschwerpunkt “Transformationsforschung”

Transformationsforschung: Forschung für und über die „Große Transformation“

– Themen-Cluster Promotionsförderung der Heinrich-Böll-Stiftung –
Hintergrund und allgemeine Ziele des Themen-Clusters „Transformationsforschung“

Die „Große Transformation“, der ökologische Umbau von Industriegesellschaften hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Weltwirtschaftsordnung, erfordert weitreichende und vielfältige Gestaltungsaufgaben, die weder rein wissenschaftlich-technologischer noch rein gesellschaftlicher oder politischer Natur sind. Der Transformationsprozess sollte zu einer gerechten und nachhaltigen Governance der Nutzung und Bewirtschaftung globaler, regionaler und lokaler Allgemein- oder Gemeinschaftsgüter führen. Neben der Atmosphäre sind dies v.a. natürliche Ressourcen wie Ozeane, Fischbestände, Boden, Wälder und Artenreichtum. Über den status quo und den Handlungsbedarf herrscht mittlerweile weitgehend Konsens. Auch gibt es eine Vielzahl fachwissenschaftlicher Einzelbeiträge und Vorschläge für konkrete Gestaltungsoptionen. Der bevorstehende Transformationsprozess selbst wird jedoch bislang noch unzureichend verstanden. Hinzu kommt die Herausforderung des Zeitdrucks drängender globaler Probleme, angesichts dessen die bisher vorgelegten Gestaltungsoptionen und -vorschläge nicht greifen oder nicht in ausreichendem Maße politisch umgesetzt werden können. Es gilt daher, den Transformationsprozess zu beschleunigen, wenn dieser Erfolg haben soll.

Diese Herausforderungen werfen ein Bündel von Fragen auf: Welchen Mechanismen unterliegt die Transformation? Welche möglichen Pfade gibt es und was könnten Leitplanken für den bevorstehenden und angestrebten Transformationsprozess sein? Welche Dynamiken wird der Transformationsprozess aufweisen und wie lassen sich diese abschätzen und bewerten? Welche Zielkonflikte und Barrieren, aber auch welche „Trigger“ und Triebkräfte beeinflussen global die Dynamik der Großen Transformation? Wo und auf welchen Ebenen gibt es Veränderungspotentiale und wie können diese mobilisiert werden? Welche „Katalysatoren“ (bspw. Governance-Strukturen) könnten unter Bedingungen defizitärer Governance-Strukturen und unterschiedlicher Leistungspotentiale den Transformationsprozess beschleunigen? Welchen Beitrag können Wissenschaft und Forschung leisten?

Die Gestaltung der Großen Transformation erfordert Antworten auf diese Fragen. Ihr Erfolg wird wesentlich davon abhängen, dass es Menschen gibt, die die verschiedenen einzelwissenschaftlichen Perspektiven zusammenbringen und unter transformationsrelevanten Fragen und Perspektiven integrieren können. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die Schnittstellen zwischen Biosphäre und gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Entwicklung dar. Diese Fragen erfordern eine Vernetzung zwischen Gesellschafts- und Natur- oder Technikwissenschaften, zwischen technischen, sozialen und politischen Innovationen. Nur so können wir die Interaktionen zwischen Gesellschaft, Ökonomie, dem Erdsystem und der wissenschaftlich-technologischen Entwicklung verstehen und gestalten.

Struktur und thematische Ausrichtung des Themen-Clusters „Transformationsforschung“

Die Einrichtung des Forschungsschwerpunkts „Transformationsforschung“ im Rahmen der Promotionsförderung steht im Kontext des Programmschwerpunkts der Heinrich-Böll-Stiftung zur Großen Transformation. Das Themen-Cluster greift eine zentrale Forderung des Wissenschaftlichen Beirats für Globale Umweltveränderungen (WBGU) zur „Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ (WBGU 2011) zur Umsetzung des „Green New Deal“ auf: Mit dem Themenschwerpunkt leistet die Heinrich-Böll-Stiftung einen Beitrag zum Aufbau des neuen Forschungsfelds der Transformationsforschung. Im Zentrum dieses Feldes stehen Übergangsprozesse, ihre Dynamiken, Rahmenbedingungen und Interdependenzen sowie mögliche Beschleunigungsmomente. Denn die wissenschaftliche Gemeinschaft ist gefragt, Wissen zu entwickeln und verantwortlich handelnde Wissensträger/innen auszubilden, die Antworten auf die globalen Herausforderungen der Großen Transformation formulieren und die globale Gerechtigkeit und die Entwicklung einer ökologisch nachhaltigen Weltwirtschaft befördern können (ICSU 2010). Mit ihrem Förderschwerpunkt möchte die Heinrich-Böll-Stiftung einen Anstoß für eine konzertierte und abgestimmte Qualifizierungsstrategie im Bereich der Transformationsforschung geben.

Der Förderschwerpunkt „Transformationsforschung“ ist als ein Themen-Cluster angelegt. Dies bietet den Promotionsstipendiat/innen den Rahmen, um bestehende fachwissenschaftliche Ansätze und Arbeiten zusammenzuführen und unter transformationsrelevanten Fragestellungen neu zu kombinieren und zu integrieren. Damit möchten wir die Ausbildung einer „Environmental Literacy“ (Scholz 2011) zukünftiger Entscheidungsträger/innen und Promotoren der Großen Transformation unterstützen. Der thematische Fokus liegt dabei auf den Wechselwirkungen zwischen sozialen Systemen und der natürlichen Umwelt, den Feedback- und Lernschleifen und der Vermeidung von Rebound-Effekten. Gegenstand des Themenschwerpunkts „Transformationsforschung“ ist die mit der „Großen Transformation“ verbundene Gestaltungsaufgabe selbst. Das Themen-Cluster der Promotionsförderung soll Verantwortungsträger/innen von morgen für die Bearbeitung wissenschaftsbasierter Herausforderungen qualifizieren, die mit der Transformation zu einer klimaverträglichen und nachhaltigen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung verbunden sind.

Das Format des Themen-Clusters soll den Austausch zwischen den einschlägigen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen befördern. Dabei geht es uns um „disziplinierte Interdisziplinarität“, d.h. wir wollen zukünftige Expert/innen aus den jeweiligen Disziplinen dazu befähigen, einen ziel- und problemorientierten Dialog mit Vertreter/innen anderer Disziplinen zu führen. Mit dem Themen-Cluster möchte die Heinrich-Böll-Stiftung darüber hinaus ein Netzwerk von Wissenschaftler/innen aufbauen, die an den Zukunftsfragen arbeiten, die sich im Rahmen der Großen Transformation stellen. Die Dissertationen sollten zentrale Aspekte der Transformationsprozesse selbst adressieren und transformationsrelevante Fragestellungen und Gegenstände aus dem neuen Forschungsfeld der Transformationsforschung aufgreifen. Wir fördern insbesondere solche Promotionsvorhaben, die sich mit transformationsrelevanten Fragen an Beispielen aus folgenden Transformationsfeldern befassen:

  • Energie;
  • Urbanisierung und räumliche Infrastruktur (insb. Stadtentwicklung und Mobilität);
  • Landnutzung (insb. Landwirtschaft und Ernährung);
  • Ressourceneffektives Wirtschaften.

Die Arbeiten sollten „robustes Wissen“ zu Transformationsprozessen entwickeln und insbesondere auch Perspektiven auf sektorale Transformationsstrategien eröffnen. Wichtig ist uns dabei die Anschlussfähigkeit sowohl an das Wissenschaftssystem als auch an Akteure außerhalb der Wissenschaft. Die Arbeiten sollten daher transformationsrelevante Fragen unter einem der folgenden beiden Aspekte aufgreifen: (a.) Leitplanken und Pfade des Transformationsprozesses und (b.) Dynamiken und Gestaltung der Großen Transformation.

Weitere Informationen

Es wird angestrebt, einen Unterstützerkreis von Wissenschaftler/innen für den Förderschwerpunkt aufzubauen. Zudem werden ab 2013 Veranstaltungen zum fachlichen Austausch und zur gegenseitigen Vernetzung im Rahmen des ideellen Begleitprogramms des Studienwerks und in Kooperation mit den Fachabteilungen der Stiftung stattfinden. Es ist zudem geplant, das Begleitprogramm in Zusammenarbeit mit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Transformationsforschung weiter zu entwickeln, darunter das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (d.i.e.), das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).

Bewerbungsformalitäten: Siehe www.boell.de/Stipendien.

Bitte legen Sie zusätzlich zu den üblichen Bewerbungsunterlagen Ihrer Bewerbung noch ein kurzes Schreiben (max. 2 Seiten) bei, in dem Sie den Bezug Ihres Themas zum Themencluster „Transformationsforschung“ herstellen.

Bewerbungsfristen: 1. März und 1. September 2012

Information: Dr. Justus Lentsch.

Kontakt: Heinrich-Böll-Stiftung, – Studienwerk -, Bärbel Karger Schumannstr. 8 D-10117 Berlin, Email.

Doktoranden-Workshop: “Academic Writing”

Workshop-Thema: „Academic Writing”

Dozent: Dr. Kimberly Crow und Stephan Elkins (SocioTrans Marburg)

Zeit: Do. 23. und Fr. 24.2.2012

Ort: Universität Hamburg Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Von-Melle-Park 5, Raum 1083, 1. Stock, Aufgang B

Leistungspunkte: 1 Leistungspunkt bei erfolgreicher Teilnahme

Unterrichtssprache: deutsch und englisch

Anmeldefrist: 25. Jan. 2012 bis 02. Feb. 2012 (per Mail bei der Graduate School-Geschäftsstelle, siehe Anmeldeformular)

Terminplan:
Do., 23.02.12: 9:30 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)
Fr., 24.02.12: 9:30 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)

Outline

Doktoranden-Workshop: “Spring School zur Paneldatenanalyse”

Workshop-Themen: “Spezielle Probleme der Querschnitts- und Zeitreihenanalyse (1. Woche) und Paneldatenanalyse (2. Woche)”

Dozenten: Priv.-Doz. Dr. Makram El-Shagi (Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Jörg Breitung (Universität Bonn)

Zeit: Mo. 27.02. bis Fr. 09.03.2012

Ort: Universität Hamburg Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Von-Melle-Park 9, Raum A-514

Leistungspunkte: 8 Leistungspunkte bei erfolgreicher Teilnahme

Unterrichtssprache: deutsch/englisch

Anmeldefrist: 30. Jan. 2012 bis 09. Feb. 2012 (per Mail bei der Graduate School-Geschäftsstelle, siehe Anmeldeformular)

Terminplan: siehe Outline

Erhebung sozialwissenschaftlicher Forschungsarbeiten – 2011/2012

Es ist soweit: Die alljährliche Erhebung zu Forschungsaktivitäten in den Sozialwissenschaften für die Datenbank SOFIS ist soeben gestartet! Weit über 5.000 universitäre und außeruniversitäre Forschungseinheiten in Deutschland sind aufgerufen, ihre in 2011 abgeschlossenen oder zurzeit noch laufenden Forschungsarbeiten theoretischer oder empirischer Art aus allen sozialwissenschaftlichen Disziplinen an GESIS zu melden.
Von Interesse sind dabei sowohl geförderte als auch von der Einrichtung selbst finanzierte Projekte, Habilitations- und Dissertationsvorhaben sowie Auftragsforschungen. Neue bzw. bisher noch nicht bekannt gegebene Projekte können über die postalisch zugestellten oder aber über den im Internet unter www.gesis.org/sofis/erhebung abrufbaren Fragebogen gemeldet werden.
Die gesammelten Projektinformationen sind über das sozialwissenschaftliche Fachportal sowiport jederzeit frei zugänglich.