Author Archives: Simon Jebsen

Der Standort Mannheim sucht eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Survey Design & Methodology

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist eine von Bund und Ländern finanzierte, international tätige sozialwissenschaftliche Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft.

Wir suchen zum 01.01.2012 für den Standort Mannheim in der Abteilung Survey Design and Methodology (SDM) eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in
(Postdoc-Stelle TV-L EG 13, 100%, zunächst befristet auf die Dauer von 4 Jahren)

Ihre Aufgaben umfassen die forschungsbasierte Beratung zur grafisch gestützten und zur statistischen Datenanalyse von Umfragen, die engagierte Weiterentwicklung von einschlägigen methodischen Themen durch eigene Forschung/Publikationen sowie die Einwerbung von Drittmitteln.

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einem sozialwissenschaftlichen Fach oder in Statistik sowie die Promotion, sehr gute Kenntnisse quantitativer Forschungsmethoden, Erfahrung in sozialwissenschaftlichen Large Scale Studies, Kommunikationsfähigkeit sowie gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Ein Forschungsschwerpunkt sollte auf Fragen im Zusammenhang mit Small Area Estimation unter Berücksichtigung von Imputation liegen. Praktische Erfahrungen mit Monte-Carlo Simulationen sind erwünscht.Programmiererfahrung möglichst in R ist von Vorteil.

Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. GESIS ist durch das „audit berufundfamilie“ zertifiziert.

Bewerbungen richten Sie bitte an uns bis zum 18.11.2011 ausschließlich per E-Mail. Für Informationen zum Bewerbungsprozess steht Ihnen Frau Daniela Niederauer unter Tel. 0621-1246-157 oder per E-Mail zur Verfügung. Bei Fragen zu inhaltlichen Aspekten der Ausschreibung wenden Sie sich bitte an Herrn PD Dr. Siegfried Gabler (Tel. 0621-1246-281 oder per E-Mail).

Der Standort Mannheim sucht eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Survey Design & Methodology

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist eine von Bund und Ländern finanzierte, international tätige sozialwissenschaftliche Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft.

Wir suchen zum nächstmöglichen Termin in der Abteilung Survey Design and Methodology für den Bereich Fragebogen-Pretesting am Standort Mannheim eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in
(Entgeltgruppe TV-L 13, 75%, befristet für 4 Jahre)

Ihre Aufgabengebiete werden sein:

  • Planung und Vorbereitung kognitiver Pretests
  • Beratung von Fragebogen für Pretests
  • Testleitung und Supervision bei der Durchführung kognitiver Pretests
  • Auswertung kognitiver Pretests
  • Eigene wissenschaftliche Forschung im Bereich von kognitiven Pretesting-Methoden oder der Kognition und Motivation bei der Fragenbeantwortung in Umfragen.

Sie haben folgendes Profil:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Studium eines einschlägigen Fachs, vorzugsweise Sozialwissenschaften, Soziologie oder Psychologie
  • Sehr gute Kenntnisse im Bereich sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden
  • Sicherer Umgang mit statistischer Software (z. B. SPSS, STATA)
  • Wünschenswerterweise praktische Erfahrung mit der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung kognitiver Interviews (oder ganz allgemein qualitativer Befragungsverfahren)
  • Bereitschaft zur Ausübung wissenschaftlich fundierter Serviceleistungen im Bereich Fragebogenentwicklung und Pretesting
  • Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Selbständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit.

Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben.

Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. GESIS ist durch das „audit berufundfamilie“ zertifiziert.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 04.11.2011 ausschließlich an uns per E-Mail an. Für Informationen zum Bewerbungsprozess steht Ihnen Frau Daniela Niederauer unter Tel. 0621-1246-157 oder E-Mail zur Verfügung.
Bei Fragen zu inhaltlichen Aspekten der Ausschreibung wenden Sie sich bitte an
Frau Dr. Natalja Menold (E-Mail).

Der Standort Mannheim sucht eine Studentische Hilfskraft m/w den Arbeitsbereich European Social Survey (ESS)

GESIS ist eine von Bund und Ländern finanzierte sozialwissenschaftliche Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft.

Die Abteilung Survey Design and Methodology sucht für den Arbeitsbereich European Social Survey (ESS) am Standort Mannheim zum 1. November 2011 oder früher eine

Studentische Hilfskraft
mit einer Arbeitszeit von 40 Stunden pro Monat

Der ESS ist eine methodisch anspruchsvolle sozialwissenschaftliche Umfrage, welche die sozialen und politischen Einstellungen von Bürgerinnen und Bürgern aus über 30 europäischen Ländern untersucht. GESIS ist an der internationalen Koordinierung dieser Umfrage beteiligt.

Die studentische Hilfskraft unterstützt die GESIS-Arbeitsgruppe bei ihren vielfältigen Aufgaben wie der Studiendokumentation, dem Monitoring der Feldarbeit, der Stichprobenplanung und der Koordinierung der Übersetzungen.

Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Studiendokumentation
  • Systematische Erfassung und Auswertung von Kennzahlen der Feldarbeit
  • Unterstützung bei der Stichprobenplanung
  • Unterstützung bei der Koordinierung von Übersetzungstätigkeiten
  • Unterstützung bei Forschungsarbeit
  • Literaturrecherche

Zu ihren Qualifikationen gehören:

  • Sorgfältige, zuverlässige und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Kenntnisse in Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Erfahrungen mit dem MS-Office-Paket und eines Statistikprogramms (bevorzugt SPSS)
  • Interesse an Einblicken in die Praxis der international vergleichenden Umfrageforschung
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Teamfähigkeit

Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. GESIS ist durch das „audit berufundfamilie“ zertifiziert.

Die Vertragsbedingungen richten sich nach den Vorschriften des öffentlichen Dienstes für studentische Aushilfen.

Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie uns bitte bis zum 28.10.2011 per Email.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Angelika Scheuer unter Tel. 0621-1246-249 zur Verfügung

Das Programm der 1. GESIS Summer School in Survey Methodology ist jetzt online

Die GESIS Summer School wird vom 9. bis 25. August 2012 an der Universität zu Köln stattfinden. Dieses neue Angebot richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die selbst eine Umfrage durchführen oder das Zustandekommen und die Qualität von vorhandenen Umfragedaten besser verstehen möchten.

Das Kursangebot beinhaltet:

  1. Fragebogendesign
  2. Komplexe Stichprobenverfahren
  3. Mess-, Interview- und Datenqualität
  4. Postalische Umfragen
  5. Web-basierte Umfragen
  6. “Mixed Methods”
  7. Faktorielle Umfragen/Vignettenanalyse
  8. Stichproben- und Antwortausfälle (Nonresponse)
  9. International vergleichende Umfragen
  10. Übersetzung und Harmonisierung für internationale Umfragen

Außerdem wird es Auffrischungskurse, ein anregendes Abendprogramm sowie ein kulturelles Rahmenprogramm geben.

Die Onlinebewerbung ist ab November/Dezember 2011 möglich.

Details finden Sie hier.

Assistant Professorship in International Business-to-Business Relations and Supply Chain Management

Job description

At the Department of Border Region Studies (IFG), University of Southern Denmark, Campus Sønderborg, applications are invited for a position as Assistant Professor within the priority area Business-to-Business Relations & Supply Chain Management. The position has a time limit of three years. Expected start is autumn 2011.

The Department is situated in the beautiful premises at Alsion on the shore facing Sønderborg and the island of Als. From here there is only 30 minutes by car to the Danish-German border, only 35 minutes by plane to Copenhagen. Hamburg, Kiel, Aarhus and Odense can be reached by car within 1½ – 2 hours. Sønderborg has a rich cultural life and is surrounded by pretty landscapes inviting for recreational activities. The SDU-Campus Sønderborg houses Social Sciences, Humanities as well as Technical Sciences.

The Department of Border Region Studies (IFG) is rooted in the unique history of the Southern Danish border region. At the same time, the department has a close relationship with the business community and the cultural institutions of the region. The comparative aspect including other (border) regions in Europe is particularly strong within the regional studies and within the border region studies. Due to a strong focus on comparative aspects the department has developed a broad international research network within Europe. In addition, the department has a special obligation to carrying out research relating to the German minority in Southern Jutland.

The IFG has three research priority groups: 1) Business-to-Business Relations & Supply Chain Management; 2) Regional Economics and the Spatial Dimension of Economics, and 3) People and Society in Border Regions. Research results disseminate in English, Danish and German in monographs, in national as well as international peer reviewed journals, and to the general public in the regional and national printed and digital media.

International Business-to-Business Relations and Supply Chain Management

The research priority group in Business-to-Business (B2B) Relations and Supply Chain Management (SCM) is still in the first phase of being established and manned. Its aim is to create new knowledge as to the interaction of the businesses. The focus is on relations in the total chain of activities from sub-supplier to the end-customer. The research in Supply Chain Management (SCM) is concentrated on international marketing. In order to create the desirable coverage it is therefore necessary to consolidate the competences in B2B marketing and create new competences within especially SCM and Logistics – important subjects at the Master of Science programme in Sønderborg.

The research in B2B as well as in SCM has natural interfaces with the other business-, regional- and macroeconomic research areas at IFG.

Selection Criteria

Applications are welcome from candidates working in any area of relevance to International Business-to-Business Relations and Supply Chain Management, but preference will be given to candidates with competence and interest to stimulate and strengthen collaboration with the other research groups at the department.

The successful candidate will be expected to

  • engage in research of an international standard corresponding to his or her position
  • contribute to the further development of the priority area,
  • play an active role in securing research funding,
  • publish in peer-reviewed academic journals as well as engage in other forms and levels of research dissemination,
  • participate in the teaching and administrative work of the Department, including but not restricted to the candidate’s area of specialisation.
  • supervise, or assist in the supervision of students as required,
  • undertake administrative duties as requested by the Head of Department.

The successful candidate will also be expected to satisfy the following selection criteria:

  • A doctorate in an appropriate field.
  • Proven research ability as judged by, inter alia,
  • the number and quality of monographs and refereed publications;
  • experience in research and teaching;
  • any research grant awards;
  • the ability to make an appropriate contribution to graduate teaching, including PhD supervision as well as to contribute to undergraduate programmes;
  • the ability to contribute to course development, including but not restricted to his or hers area of specialisation.

The department offers teaching at all levels within business administration (Bachelor of Science in Business Administration), in Business Relationship Management (Master of Science) and in European Studies. Fall 2012 a new master in Regional Economics and Development will be started. The department is also responsible for teaching the business economics components to the BSc Negot in Chinese in Sønderborg and is engaged in research and teaching collaboration with the Mads Clausen Department (Technical Faculty, Sønderborg, SDU) and with the neighbouring University of Flensburg, Germany.

App. 500 students from 50 countries worldwide are enrolled at the department. Teaching language is English only.

Further information can be obtained by contacting Research Director Svend Hollensen, e-mail or phone +45 6550 1221.

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Associate Professorship in International Business-to-Business Relations and Supply Chain Management

Job description

At the Department of Border Region Studies (IFG), University of Southern Denmark, Campus Sønderborg, applications are invited for a position as associate professor within the priority area Business-to-Business Relations & Supply Chain Management.
Expected start is December 1st, 2011 or soon thereafter.

The Department is situated in the beautiful premises at Alsion on the shore facing Sønderborg and the island of Als. From here there is only 30 minutes by car to the Danish-German border, only 35 minutes by plane to Copenhagen. Hamburg, Kiel, Aarhus and Odense can be reached by car within 1½ – 2 hours. Sønderborg has a rich cultural life and is surrounded by pretty landscapes inviting for recreational activities. The SDU-Campus Sønderborg houses Social Sciences, Humanities as well as Technical Sciences.

The Department of Border Region Studies (IFG) is rooted in the unique history of the Southern Danish border region. At the same time, the department has a close relationship with the business community and the cultural institutions of the region. The comparative aspect including other (border) regions in Europe is particularly strong within the regional studies and within the border region studies. Due to a strong focus on comparative aspects the department has developed a broad international research network within Europe. In addition, the department has a special obligation to carrying out research relating to the German minority in Southern Jutland.

The IFG has three research priority groups: 1) Business-to-Business Relations & Supply Chain Management; 2) Regional Economics and the Spatial Dimension of Economics, and 3) People and Society in Border Regions. Research results disseminate in English, Danish and German in monographs, in national as well as international peer reviewed journals, and to the general public in the regional and national printed and digital media.

International Business-to-Business Relations and Supply Chain Management

The research priority group in Business-to-Business (B2B) Relations and Supply Chain Management (SCM) is still in the first phase of being established and manned. Its aim is to create new knowledge as to the interaction of the businesses. The focus is on relations in the total chain of activities from sub-supplier to the end-customer. The research in Supply Chain Management (SCM) is concentrated on international marketing. In order to create the desirable coverage it is therefore necessary to consolidate the competences in B2B marketing and create new competences within especially SCM and Logistics – important subjects at the Master of Science programme in Sønderborg.

The research in B2B as well as in SCM has natural interfaces with the other business-, regional- and macroeconomic research areas at IFG.

Selection Criteria

Applications are welcome from candidates working in any area of relevance to International Business-to-Business Relations and Supply Chain Management, but preference will be given to candidates with competence and interest to stimulate and strengthen collaboration with the other research groups at the department.

The successful candidate will be expected to

  • engage in research of an international standard corresponding to his or hers position
  • contribute to the further development of the priority area,
  • play an active role in securing research funding,
  • publish in peer-reviewed academic journals as well as engage in other forms and levels of research dissemination,
  • participate in the teaching and administrative work of the Department, including but not restricted to the candidate’s area of specialisation.
  • supervise, or assist in the supervision of students as required,
  • undertake administrative duties as requested by the Head of Department.

The successful candidate will also be expected to satisfy the following selection criteria:

  • A doctorate in an appropriate field.
  • Proven research ability as judged by, inter alia,
  • the number and quality of monographs and refereed publications;
  • experience in research and teaching;
  • any research grant awards;
  • the ability to make an appropriate contribution to graduate teaching, including PhD supervision as well as to contribute to undergraduate programmes;
  • the ability to contribute to course development, including but not restricted to his or hers area of specialisation.

The department offers teaching at all levels within business administration (Bachelor of Science in Business Administration), in Business Relationship Management (Master of Science) and in European Studies. Fall 2012 a new master in Regional Economics and Development will be started. The department is also responsible for teaching the business economics components to the BSc Negot in Chinese in Sønderborg and is engaged in research and teaching collaboration with the Mads Clausen Department (Technical Faculty, Sønderborg, SDU) and with the neighbouring University of Flensburg, Germany.

App. 500 students from 50 countries worldwide are enrolled at the department. Teaching language is English only.

Further information can be obtained by contacting Research Director Svend Hollensen, e-mail or phone +45 6550 1221.

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Einführung in SPSS

Institution: Helmut-Schmidt-Universität, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Studiengang: Doktorandenweiterbildung

Dozent/in: Dr. Elke Goltz (HSU Hamburg)

Termin(e):
26.10.2011 9:00 – 13:00 Uhr
31.10.2011 9:00 – 12:30 Uhr
02.11.2011 9:00 – 13:00 Uhr
14.11.2011 9:00 – 12:30 Uhr
16.11.2011 9:00 – 13:00 Uhr

Raum: H.1/2161 (EDV-Raum Fakultät WiSo)

Max. Teilnehmerzahl: 20 Personen

Semester-Wochen-Stunden: 2 TWS

Credit Points: k.A.

Unterrichtssprache: deutsch

Beschreibung:

Wie lassen sich erhobene Daten zielführend auswerten? In der Veranstaltung werden grundlegende Kenntnisse zu Statistiksoftware SPSS vermittelt. Im Vordergrund stehen dabei die Programmoberfläche und einfache Auswertungsverfahren der Deskriptiv- und Inferenzstatistik.

Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Kurses mit folgenden Inhalten sicher umgehen können:

  • Erstellung von Datenmasken und Dateneingabe
  • Uni- und bivariate deskriptive Statistik
  • Zusammenhangsmessungen und Signifikanztests
  • Durchführung von Berechnungen; z.B. Erzeugung neuer Variablen, etwa Indizes
  • Verknüpfung von Dateien (Quer- und Längsschnitt)

Darüber hinaus können nach Absprache gern weitere Themen behandelt bzw. individuelle Fragestellungen besprochen werden.

Erwünscht ist statistisches Basiswissen, insbesondere zu Mess- bzw. Skalenniveaus.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung bis zum 20.10.2011 über die Lernplattform Ilias an:

http://iliascluster.unibw-hamburg.de/ilias4/goto_unibw_crs_62645.html

Stellenausschreibung: DIW Berlin

Das DIW Berlin zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland. Als unabhängiges Institut dient es ausschließlich gemeinnützigen Zwecken und betreibt Grundlagenforschung, Service und wirtschaftspolitische Beratung in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten Berlins und Brandenburgs sowie in wachsenden internationalen Netzwerken. Das DIW Berlin wird als Mitglied der Leibniz- Gemeinschaft überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert.
Die Abteilung Bildungspolitik des DIW Berlin beschäftigt sich insbesondere aus mikroökonomischer Perspektive mit bildungsrelevanten Fragestellungen. Sie setzt einen Schwerpunkt auf die frühe Kindheit, einer für den gesamten Lebenszyklus zentralen Phase. Die Abteilung Bildungspolitik arbeitet eng mit der Abteilung Staat und mit der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin zusammen.

Die Abteilung sucht ab dem 1. Januar 2012 eine/-n

Post Doc bzw. wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in
(im Bereich der empirischen Bildungs- und Familienforschung)

Aufgaben:

  • eigenständige angewandte empirische Bildungsforschung insbesondere im Bereich der frühkindlichen Bildung
  • Mitarbeit bei forschungsbasierten, politikberatenden Projekten
  • Unterstützung bei der Akquise neuer Forschungsprojekte

Anforderungen:

  • Qualifizierter Bachelor bzw. Master-Abschluss in Ökonomie oder Soziologie mit Schwerpunkt empirische Forschung, idealerweise mit abgeschlossener Promotion
  • Mehrere Jahre Berufserfahrung in einem wissenschaftlichen Umfeld sowie im Bereich der empirischen Bildungsforschung
  • Herausragende Kenntnisse quantitativer Methoden in der empirischen Sozialforschung (gute Ökonometriekenntnisse sowie Erfahrung mit der Analyse von Paneldaten)
  • Vortrags- und Publikationserfahrung, insbesondere Publikationen in international referierten Zeitschriften
  • Interesse an forschungsbasierter Politikberatung
  • gute didaktische Fähigkeiten und Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Auslandserfahrung im wissenschaftlichen Bereich, gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten Ihnen ein attraktives akademisches Umfeld für selbstständige Forschung im wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Bereich sowie in herausragender Infra- strukturumgebung. Es besteht die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterquali- fizierung nach der Promotion in Kooperation mit Berliner Universitäten.

Die Position ist zunächst befristet für die Dauer von 2 Jahren; es besteht die Möglichkeit einer Verlängerung oder Entfristung. Die Vergütung erfolgt je nach fachlichen und persönlichen Voraussetzungen entsprechend der EG 13 oder EG 14 des TVöD/Bund. Teilzeitbeschäftigung ist möglich.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer BP-1-11 bis zum 21.10.2011 an die Stabsabteilung Recht und Personal: Bewerbung@diw.de. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Katharina Spieß.

Call for Papers: Erfolgskulturen der Gegenwart

Erfolgskulturen der Gegenwart

Neue Perspektiven auf das Verhältnis von Leistung, Anerkennung und Erfolg in exemplarischen Dis-kurs- und Bewährungsfeldern

Tagung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 23./24. Februar 2012

Keynotes:
Sighard Neckel (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Gabriele Wagner (Leibniz Universität Hannover) und Stephan Voswinkel (Institut für Sozialforschung Frankfurt)

Dass ein Ratgeberbuch Erfolg verspricht, liegt im Wesen dieses Genres und ist an sich nichts Neues: Ein frühes Beispiel finden wir in dem 1928 von Napoleon Hill veröffentlichten Kompendium mit dem Titel „The Law of Success“, aus dem rund zehn Jahre später der über 60 Millionen Mal verkaufte Bestseller „Think and Grow Rich“ (1937) hervorgehen sollte. Was indes mit Blick auf zeitgenössische Publikationen dieser Art auffällt, ist die schiere Bandbreite an berufs- und lebensweltlichen Bezügen. So richten sich Ratgeber neueren Datums mit ihren Erfolgsverheißungen gleichermaßen an Studenten und Doktorandinnen („Schnell und erfolgreich studieren“, „Erfolgreich promovieren“) wie an Berufsmenschen („Meine Arztpraxis – erfolgreich im neuen Gesundheitsmarkt“, „Souverän, selbstbewusst und erfolgreich Lehrer sein“), und dabei insbesondere an Frauen („Das Arroganz-Prinzip. So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf“). Aber auch Personen oder Gruppen, die einem Hobby frönen („Erfolgreich gärtnern durch Mischkultur“, „Grundregeln erfolgreichen Kochens“, „Erfolgreich Proben – so erreicht jede Band ihr Ziel“) sowie Individuen, die mit der Ein- oder Zweisamkeit hadern („Erfolgreich flirten“, „Erfolgreich lieben“), werden adressiert.

Diese jüngst zu beobachtende Hochkonjunktur – und Ausdifferenzierung – von Erfolgsratgebern hat ein doppeltes Gesicht: Zum einen zeugt sie davon, dass einstige Gewissheiten ihren Status (vermeintlich) fragloser Gültigkeit eingebüsst haben. Zum anderen ist sie als Ausdruck einer das Feld des Marktes transzendierenden „Pflicht zum Erfolg“ zu sehen, wie Sighard Neckel sie als eine – wenn nicht die – Leitorientierung in der Gegenwartsgesellschaft identifiziert hat. Die Erosion einstiger Gewissheiten (und sei es die, dass persönliche Anerkennung oder berufliche Bewährung auf dem Erbringen einer „Leistung“ beruht, die eine „Gegenleistung“ zeitigen wird, ohne notwendigerweise „erfolgreich“ sein zu müssen) geht – so gesehen – mit dem Siegeszug einer „Erfolgskultur“ einher, die zunehmend alle Lebensbereiche und Berufsfelder durchdringt.

Doch ist es wirklich sinnvoll, hierbei von einer Erfolgskultur zu sprechen? Inwieweit haben wir es – eingedenk der historisch-sozialen und strukturellen Besonderheiten je spezifischer Diskurse, Handlungskontexte und Institutionen – nicht vielmehr mit unterscheidbaren, immer auch ein stückweit eigenlogischen und zu-weilen widersprüchlichen Erfolgskulturen zu tun? Davon ausgehend, dass die „Pflicht zum Erfolg“ – ja der Erfolgsbegriff selbst – aufgrund der relativen Autonomie sozialer Felder (sowie der differenten Sozialprofile und Deutungsaffinitäten der in diesen sich bewegenden Akteurinnen und Akteure) verschieden aufgefasst werden und inhaltlich unterschiedlich gefüllt sein kann, hebt die geplante Tagung darauf ab, die These von der „Erfolgskultur“ der Gegenwart aus soziologischem, geschichts- und kulturwissenschaftlichem Blickwinkel kritisch zu beleuchten und in differenzierender Absicht zu diskutieren. Erörterungen zu spezifischen Ver- oder auch Entkoppelungen von Leistung, Anerkennung und Erfolg mit Blick auf die Problematik der beruflichen Bewährung sind dabei ebenso willkommen wie solche, die sich mit der „Pflicht zum Erfolg“ in außer-beruflichen Bereichen der Lebensführung befassen. Insbesondere begrüßen wir Perspektivierungen auf die vergeschlechtliche Dimension von Erfolgskulturen. Ziel der Tagung ist es, ein möglichst kontrastreiches Bild unterschiedlicher Formen der Kultivierung von „Erfolg“ zu zeichnen und tiefere Einsichten in die je spezifi-schen (neuen) Handlungsprobleme und Bewältigungsstrategien zu gewinnen, die mit diesen einhergehen. Im Sinne einer möglichen Blockbildung erhoffen wir uns theoretische und empirische Beiträge, die mit Fragen der gesellschaftlichen Konstruktion und (Re)Produktion von „Erfolg“ auf der diskursiven, institutionellen und/oder individuellen Ebene befasst sind:

I.
Auf der Ebene von kulturellen Deutungsmustern und Logiken der diskursiven Herstellung und Verhandlung denken wir – beispielsweise – an wissenssoziologisch und begriffsgeschichtlich angelegte Beiträge, die sich der Frage nach Entstehungskontexten, epochalen Modifikationen oder feldspezifischen Eigenheiten von Leistungs-, Anerkennungs- und Erfolgssemantiken widmen. In welcher historischen Konstellation hat sich das Deutungsmuster „Erfolg“ vom Leistungsbegriff entkoppelt und verselbständigt? Wann und wo hat sich welcherart Erfolgskonzeption diskursiv verfestigt? Und inwieweit lassen sich – mit Blick auf bestimmte Handlungsfelder – auch konkurrierende, widersprüchliche Erfolgsdiskurse ausmachen? Von der Beantwortung dieser Fragen versprechen wir uns ein besseres Verständnis der Wirkmächtigkeit und Reichweite (dis-kurs-)feldspezifischer Erfolgsmythen.

II.
Eine zweite Ebene sehen wir in der Erörterung organisations- und institutionsspezifischer Techniken der Etablierung von Erfolgsnormen. Hier geht es im weitesten Sinne um Kulturen der Erfolgszurechnung, wie wir sie idealtypisch in der Wirtschaft (mit ihren zahlreichen Erfolgsindikatoren), zusehends aber auch in an-deren gesellschaftlichen Subfeldern und Institutionen wie der Wissenschaft, der Kultur- und Kunstproduktion (etc.) vorfinden. Welcherlei Methoden und Mechanismen der Erfolgsmessung und der Sichtbarmachung von Erfolg lassen sich unterscheiden? Wer setzt die Maßstäbe des Erfolgs und an welche konkreten Leistungsverständnisse sind diese ihrerseits – wenn überhaupt – gekoppelt? Inwiefern hat „Erfolg“ im Kranken-haus zum Beispiel eine andere Bedeutung als in einer Bank? Auch stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Grad der Institutionalisiertheit und der Stabilität – respektive der Labilität – von „Erfolgskulturen“: Wie garantiert kann ein Erfolg in einem bestimmten institutionellen Umfeld überhaupt sein – und was wird in verschiedenen Organisationen unternommen, um Erfolge sicherzustellen? Davon ausgehend, dass Wertesysteme ein gewisses Beharrungsvermögen aufweisen (man denke hierbei insbesondere an Felder, die sich ursprünglich gegen das Primat des Ökonomischen herausgebildet haben), stellt sich hierbei nicht zuletzt auch die Frage nach Formen der Widerspenstigkeit gegenüber der „Pflicht zum Erfolg“: Inwieweit lassen sich Organisationskulturen oder institutionelle Settings ausmachen, für die eine Erfolgsaversion kenn-zeichnend ist?

III.
Eine dritte Ebene schließlich betrifft Fragen nach unterschiedlichen Modi der individuellen Aneignung und Reproduktion (oder Verwerfung) der „Pflicht zum Erfolg“. Hier erhoffen wir uns biographieanalytisch oder fallrekonstruktiv angelegte Beiträge, die sich mit dem Verhältnis von Leistung, Anerkennung und Erfolg aus einer akteurszentrierten Perspektive auseinandersetzen. Was macht „Erfolgsmenschen“ – soziologisch besehen – eigentlich aus? Bei welchen (historisch und sozial wie zu charakterisierenden) Akteurinnen und Akteuren kann etwa von einem besonders ausgeprägten „Erfolgsstreben“ die Rede sein – und inwieweit gibt es hierbei geschlechts-, milieu- oder generationsspezifische Unterschiede oder Gemeinsamkeiten? Eine besondere Herausforderung sehen wir in der mikrosoziologischen Erörterung des spannungsvollen Verhältnisses zwischen individueller (beruflicher) Bewährung und Sinnstiftung einerseits und der um sich greifenden „Pflicht zum Erfolg“ andererseits.

Die Tagung wird im Rahmen des Forschungsprojekts „Exzellenz und Geschlecht in Führungspositionen der Wissenschaft und Wirtschaft“ veranstaltet und findet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung statt. Verantwortlich: Hildegard Matthies und Denis Hänzi, Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik.

Abstracts von max. einer Seite werden bis zum 15. Oktober 2011 erbeten an.

Stellenausschreibung: Universität Hamburg – Graduate School der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

In der Graduate School der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist baldmöglichst eine Stelle als

wiss. Angestellte oder Angestellter
– EGr. 13 TV-L –

befristet für die Dauer von 18 Monaten mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit (19,5 Stunden wöchentlich) zu besetzen. Die Befristung des Vertrags erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

In der Graduate School werden die Promotionsprozesse der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften koordiniert, gefördert und unterstützt.

Die Universität Hamburg fördert die Einstellung von Frauen. Sie begrüßt es, wenn sich der Anteil von Frauen erhöht und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Ihre Aufgaben:

  • Entwicklung der Kooperation und Koordination mit der University of Southern Denmark und der Aarhus University
  • Entwicklung und Umsetzung von Kooperationsverträgen mit anderen Graduate Schools
  • Unterstützung der Entwicklung eines Konzepts für den Research Master
  • Entwicklung internationaler Joint-Degree-Doktorandenprogramme

Persönliche Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule, möglichst aus dem Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Dänischkenntnisse sind erwünscht
  • Auslandsaufenthalt im Studium ist erwünscht
  • Grundlegende Kenntnisse der Organisation von Lehre und Forschung an Universitäten
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Belastbarkeit und Organisationstalent
  • Sehr gute Kenntnisse in MS-Word und MS-Excel

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberin-nen/ Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistungen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse) unter Angabe der Kennziffer an die:

Universität Hamburg
Personal & Organisation – 631.6 –
Moorweidenstr. 18
20148 Hamburg

Für Rückfragen wenden Sie sich gern an Herrn Dr. Ulf Beckmann, (0 40) 4 28 38 – 5563, Email.