Author Archives: Simon Jebsen

Ausschreibung Stiftung Mercator: 500.000 Euro für Ideen für ein gemeinsames Europa

Mit der neuen Initiative „Gemeinsam für Europa – Advocate Europe!“ will die Stiftung Mercator nationalem Denken entgegenwirken und die Umsetzung innovativer Projektideen zur europäischen Integration fördern. In den kommenden zwei Jahren steht eine halbe Million Euro für kleine und mittlere Vorhaben zur Verfügung – zusätzlich zu den bereits laufenden Europa-Projekten der Stiftung.

„In der aktuellen Krisensituation braucht die europäische Politik Selbstvertrauen und mutige Europäer, die Gestaltungsideen in den politischen Prozess einbringen, Diskurse initiieren und Zustimmung für eine grenzüberschreitenden Denkweise mobilisieren“, sagt Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Daher wollen wir mit ‚Gemeinsam für Europa – Advocate Europe!‘ Akteure stärken, innovative Ideen umzusetzen, die Europa konkret erfahrbar machen.“

Die Stiftung Mercator vergibt jeweils bis zu 50.000 Euro an Europaprojekte, die sich durch Innovation, politisch-gesellschaftliche Relevanz und einen Bezug zur Lebenswirklichkeit der Menschen auszeichnen. Um eine größtmögliche Wirkung zu erzielen, unterstützt das Rahmenprogramm vor allem Vorhaben, die unterschiedliche Methoden und Ebenen zur Zielerreichung miteinander verknüpfen. Aufgrund der geographischen Nähe werden Projekte aus Nordrhein-Westfalen bevorzugt gefördert.

Engagierte Akteure können sich in der ersten Ausschreibungsrunde ab sofort bis zum 28. September 2012 mit ihrer Projektidee für Europa bewerben. Unter http://www.stiftung-mercator.de/gemeinsam-fuer-europa stehen das Antragsformular sowie weitere Informationen zur Verfügung.

Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Weitere Informationen

Näheres finden Sie hier.

Quelle: kisswin.de

DAAD-Ausschreibung des Lehrstuhls ”Sozialwissenschaften” des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Wroclaw

Veröffentlichungsdatum: 26.06.2012
Bewerbungen erbeten bis: 15.10.2012

Das Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław / Breslau, das gemeinsam von der Universität und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) getragen wird, soll durch exzellente Forschung und Lehre die wissenschaftlichen Grundlagen für ein besseres Verständnis und eine gedeihliche Gestaltung des Verhältnisses zwischen Polen und Deutschland in einem zusammenwachsenden Europa verbreitern und vertiefen.

Am Willy-Brandt-Zentrum ist zum 1.02.2013 für einen Zeitraum von zunächst vier Jahren der Lehrstuhl für Sozialwissenschaften zu besetzen.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Professorentitel oder wissenschaftlicher Grad eines Dr. habil.
    Ausgewiesene Leistungen in Forschung und Lehre zu den Integrationsprozessen in Europa unter besonderer Berücksichtigung Polens oder Deutschlands
  • Bereitschaft zur praxisnahen Forschung und zur Entwicklung innovativer Studiengänge, durch die die Studierenden u.a. auf die Tätigkeit in internationalen Organisationen vorbereitet werden.
  • Bereitschaft zur interdisziplinären, integrativen Zusammenarbeit mit den anderen Lehrstühlen des Willy Brandt Zentrums und den entsprechenden Instituten und Fakultäten der Universität Breslau
  • Erfahrungen in der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern (Doktorandenbetreuung)
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen oder der polnischen Sprache; Grundkenntnisse der jeweils anderen Sprache und die Bereitschaft, diese auszubauen; gute Kenntnisse der englischen Sprache.
  • Bereitschaft, sich für die Ziele und die Entwicklung des Willy Brandt Zentrums zu engagieren und daher für die Zeit der Tätigkeit am Willy Brandt Zentrum nach Breslau umzuziehen.
  • Die Grundbesoldung richtet sich nach den landesüblichen Bestimmungen und wird mit Blick auf die angestrebte überregionale Ausstrahlung des Zentrums aus Mitteln des DAAD in angemessener Weise aufgestockt.

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben an den Rektor der Universität Wrocław um die Übernahme eines Lehrstuhls am Willy Brandt Zentrum als erstem Arbeitsplatz
  • Lebenslauf
  • Publikationsliste
  • Motivationsschreiben mit einer Beschreibung der geplanten Lehr- und Forschungsvorhaben
  • Benennung von mindestens zwei habilitierten Wissenschaftlern in Deutschland / Polen, die über die wissenschaftlichen Leistungen des Bewerbers / der Bewerberin und die persönliche Eignung für die angestrebte Tätigkeit Auskunft geben können (ausgenommen sind Doktorvater und Heimatinstitut)
  • Informationen über die Leistungen in Forschung, Lehre und Organisation Abschrift der Ernennungsurkunde zum Professor bzw. der Habilitationsurkunde

Die Unterlagen sind, wenn möglich, in deutscher und polnischer Sprache einzureichen, zumindest jedoch in einer der beiden Sprachen.

Vorgesehen ist zunächst eine Vorauswahl auf der Grundlage der eingereichten Bewerbungsunterlagen. Danach führt das Kuratorium des Willy Brandt Zentrums mit den ausgewählten Bewerberinnen und Bewerbern ein ausführliches Gespräch und gibt dann eine entsprechende Empfehlung an den Rektor der Universität Breslau sowie an die Präsidentin des DAAD ab.

Vollständige Bewerbungen in elektronischer Form sind bis zum 15. Oktober 2012 an folgende Adresse zu richten: wbz@uni.wroc.pl; mit dem Titel: „Ausschreibung für die Stelle des Lehrstuhlleiters im Bereich Sozialwissenschaften“

Eine Kopie der Bewerbungsunterlagen ist dem DAAD zuzusenden.

Quelle: daad.de

Call for Papers: Managerial and Organizational Cognition

Call for papers for a special issue of the European Management Journal 2013 on

Managerial and Organizational Cognition:
Implications for Business and Management in Europe

This special issue aims at making a contribution to managerial and organizational cognition and beyond, by inviting manuscripts that theorize European context and/or present robust methods to capture the influence of European context cognition. Papers focusing on the role of social and situated cognition within small groups and/or organizational units are especially welcome as are both conceptual and empirical papers. Deadline for submission is Januray 31, 2013.

Further Information

HSU-Hamburg: Gastvortrag “Psychologen in der Bundeswehr – Die Couch in oliv?!”

Im Rahmen des Hamburger Kolloquiums Arbeit-Beruf-Organisation an der Helmut-Schmidt-Universität (UniBw Hamburg) findet folgender Vortrag statt:

Thema: “Psychologen in der Bundeswehr – Die Couch in oliv?!”

Referentin: RDir’in Dipl.-Psych. Ulrike Beckmann-Zimmermann

Zeit: 25.06.2012 um 18 Uhr

Ort: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Holstenhofweg 85
Hauptgebäude H1, Raum 0309

Initiator: Prof. Dr. Felfe
Professur für Organisationspsychologie

Universität Hamburg: Doktoranden-Workshop “Writing and Reviewing for Top Journals”

Dozent: Prof. Dr. Neal M. Ashkanasy (University of Queensland, Australien)

Zeit: Do. 12.07.2012

Ort: Universität Hamburg; Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben

Leistungspunkte: 1 Leistungspunkt bei erfolgreicher Teilnahme

Unterrichtssprache: Englisch

Anmeldefrist: 21. Juni 2012 bis 27. Juni 2012 (per Mail bei der Graduate School-Geschäftsstelle, sieheAnmeldeformular)

Terminplan: Do., 12.07.12: 09:00 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)

Weitere Informationen

Universität Freiburg: wiss. Mitarbeiter/in im Bereich Organisation und Personal

An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Wirtschafts- und Verhaltenswirtschaftliche Fakultät, sind am Lehrstuhl für Organisation und Personal zum frühestmöglichen Termin bzw. zum 01.10.2012 zwei Stellen als

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter
Entgeltgruppe TV-L 13

mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 19,9/39,8) befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen. Ggf. besteht die Möglichkeit einer Aufstockung des Beschäftigungsgrades.

Aufgabenbereiche:
Mitwirkung und Bearbeitung von Forschungsprojekten; Verfassen der eigenen Dissertation; Wahrnehmung von Lehraufgaben auf Bachelor- und Masterstufe; Erstellung nationaler und internationaler Publikationen und Vorträge; gegebenenfalls Mitwirkung an Projekten mit Praxispartnern

Weitere Informationen – Stellenanzeige (PDF)

Neuer Wochenbericht/DIW Berlin: Grüne Investitionen | Zinsschranke

“Grüne” Investitionen in einem europäischen Wachstumspaket
Thomas Spencer, Kerstin Bernoth, Lucas Chancel, Emmanuel Guérin, Karsten Neuhoff

“Grüne” Investitionen können in einem europäischen Wachstumspaket eine zentrale Rolle einnehmen, da sie kurzfristig spürbare Beschäftigungsimpulse und mittel- bis langfristig positive fiskalische Effekte auslösen können. Die Summe der zusätzlichen “grünen” Investitionen könnte die Größenordnung der Konjunkturpakete der Jahre 2008/2009 übersteigen. Obwohl viele Projekte für Energieeffizienz und erneuerbare Energien – insbesondere vor dem Hintergrund langfristig steigender Preise für fossile Brennstoffe – gesamtwirtschaftlich positiv zu bewerten sind, schreitet ihre Umsetzung nur zögerlich voran. Deswegen gilt es, für verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen zu sorgen und Finanzierungshemmnisse zu beseitigen. In europäischer Zusammenarbeit können europäische und nationale Förderbanken mit Eigenkapital, Darlehen und Garantien gestärkt werden, so dass sie gezielt die Finanzierung von Projekten unterstützen können. Diskutiert werden gegenwärtig eine zusätzliche Kapitalisierung, zum Beispiel über das EU-Budget, oder staatliche Garantien von EU-Ländern mit guter Bonität. Die angestoßenen Projekte rentieren sich mittel- und langfristig über zukünftige Energieeinsparungen – und stehen somit nicht im Widerspruch zu den Zielen der Haushaltskonsolidierung. Europa setzt so Wachstumsimpulse, kommt weiter bei der Umsetzung seiner energie- und klimapolitischen Ziele und verringert seine Abhängigkeit von Energieimporten.

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 25 ; S. 3-9
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.403005.de/12-25-1.pdf

Kampf gegen Gewinnverlagerung : wie haben Unternehmen auf die Zinsschranke reagiert?
Hermann Buslei, Martin Simmler

Deutschland besitzt seit 1994 eine Regelung, die der Gewinnverlagerung multinationaler Konzerne mittels interner Fremdfinanzierung einen Riegel vorschieben soll. Trotz Nachbesserungen in den Jahren 2001 und 2004 war diese nach den bisherigen empirischen Untersuchungen wenig effektiv und beinhaltete Umsetzungsschwierigkeiten. Im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 hat der Gesetzgeber sich daher für ein neues Design entschieden. Die neue Regelung betrifft im Gegensatz zur alten nicht nur Zinszahlungen an Gesellschafter, sondern alle Zinszahlungen unabhängig vom Kreditgeber. In einer Studie des DIW Berlin wurde untersucht, wie effektiv die neue Regelung ist. Es zeigt sich, dass Unternehmen, die von der Zinsschranke potenziell betroffen waren, ihren Verschuldungsgrad reduzieren. Die ausgewiesenen Gewinne steigen für potenziell betroffene Unternehmen als Folge der geänderten Finanzierungsstruktur.

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 25 ; S. 11-16
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.403009.de/12-25-3.pdf

Der Link zum Heft: http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.402999.de/12-25.pdf

GESIS: Recherche Spezial 03/12 erschienen: “25 Jahre empirische Sozialforschung in Deutschland”

Recherche Spezial 03/12: 25 Jahre empirische Sozialforschung in Deutschland

Die neue Recherche Spezial 03/12 beschäftigt sich mit der empirischen Sozialforschung in den vergangenen 25 Jahren und beleuchtet bedeutsame Veränderungen in dieser Disziplin.
Die vorliegende Ausgabe versammelt ausgewählte Literatur- und Forschungsnachweise ab dem Jahre 1987 zu den wissenschaftlichen Methoden der empirischen Sozialforschung in insgesamt sechs Kapiteln. Im ersten Kapitel sind Nachweise zu den Erhebungstechniken: Computer Assisted Telephone Interview (CATI), Computer Assisted Personal Interview (CAPI) und Computer-Assisted Self Interview (CASI) zusammengestellt. Das zweite Kapitel umfasst Arbeiten zu den internetgestützten Befragungen. Im Kapitel drei sind Nachweise aufgeführt, die sich mit der Stichprobenziehung beschäftigen, die sich aufgrund der wachsenden Zunahme an Cati-Festnetz und Cati-Mobil Umfragen sowie der internetgestützen Befragungen ergeben. Kapitel vier gibt einen Überblick über die Entwicklung von Längsschnittuntersuchungen, unter besonderer Berücksichtigung von (Online) Access Panels. Im fünften Kapitel sind schließlich Arbeiten aufgeführt, deren Inhalt Fragen zur Qualitätssicherung und den Qualitätsstandards behandeln. Schließlich werden in Kapitel sechs Arbeiten aufgeführt, die sich mit dem Datenschutz bzw. dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beschäftigen.
Jetzt kostenlos als PDF-Datei downloaden!

Quelle: gesis.org

Neue Ausschreibung: Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre

Damit werden Lehrende motiviert, die Lehre selbst zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Die Fellowships sind jeweils mit bis zu 50.000 Euro dotiert und dienen der Anschubfinanzierung eines innovativen Entwicklungsvorhabens. Anträge können bis zum 31. August eingereicht werden.

Die Lehre und Ausbildung von Studierenden gehört neben der Forschung zu den Kernaufgaben von Hochschulen. Gleichwohl verstehen sich vor allem die Universitäten häufig primär als Forschungs- und erst in zweiter Linie als Ausbildungseinrichtungen. Im Hochschulalltag steht die Lehre dadurch meist im Schatten der prestigeträchtigen Forschung. Hier setzen die Fellowships der Baden-Württemberg Stiftung, der Joachim Herz Stiftung und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft an und wollen innovative Lehrprojekte an den Hochschulen stärken. Bewerben können sich Lehrende aller Fächer – vom wissenschaftlichen Mitarbeiter bis zur Professorin.

Ziel der „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ ist es, Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten zu schaffen – etwa in Bezug auf Interdisziplinarität und eine zunehmend heterogene Studierendenschaft. Es werden regelmäßige Fellow-Treffen veranstaltet, die dem gegenseitigen Austausch dienen und die Verbreitung der entwickelten Projekte gewährleisten sollen. Zudem ist einmal jährlich eine öffentliche Lehr-Lernkonferenz geplant, bei der die abgeschlossenen Lehrvorhaben und die Ergebnisse der Begleitforschung vorgestellt werden.

Im Jahr 2011 startete die erste Runde der „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“. Insgesamt 16 Fellowships wurden bundesweit vergeben; die Baden-Württemberg Stiftung hatte davon fünf Projekte aus Baden-Württemberg ausgewählt. Darunter waren beispielsweise ein Vorhaben von Prof. Jan Cremers von der Hochschule für Technik Stuttgart, ein Plusenergiegebäude interdisziplinär zu nutzen oder ein Teach-the-Tutor-Konzept von Dr. med. Anja Böckers von der Universität Ulm.

Weitere Informationen

Die Ausschreibung finden Sie hier.