Author Archives: Simon Jebsen

Call for Abstracts to a Special Note Section: “The German-Language Tradition: Approaches to Social Networks”

Sunbelt 2013, Hamburg

Call for Abstracts to a Special Note Section: “The German-Language Tradition: Approaches to Social Networks”

Session of the Section “Sociological Network Research” in the German Sociological Association (GSA)

The current techniques, methods, and theories that make up the body of Social Network Analysis hark back to developments that emanated to a large extent from North America. Its roots, however, can be found to a large part in the German-language tradition of sociology. Georg Simmel is the most prominent figure in this respect. By questioning the status of the individual as the unit of analysis and conceiving sociology as the study of relationships and their diverse forms, Simmel adumbrated many of the cornerstones of today’s network research.

But Simmel was not the only one who imagined a way of doing sociology that starts from relations and networks (or forms) of relations. One of the first who thought in relational categories was Karl Marx. Much later Leopold von Wiese erected his whole system of general sociology on the notions of relation and process. Karl Mannheim’s studies on the sociology of knowledge discussed the impact of social structure on forms of thinking and knowing. Theodor Litt and Alfred Schütz made fundamental contributions to relational lines of thought with their ideas on the reciprocity of perspectives. Helmuth Plessner, Norbert Elias and of course Niklas Luhmann should be added. Their ideas on relational boundaries, configurations, and patterns of related expectations are certainly part of the German-language tradition of relational sociology.

In addition to these theoretical approaches one should take into account that this tradition also comprises scholars who emigrated to the US, such as Jakob Moreno and Paul Lazarsfeld. Both of them are well-known for their substantial empirical developments. Digging a little bit deeper yet reveals that the empirical roots even date back to the 19th century. For example, in a recently rediscovered article from 1900 matrix algebra is used to trace a German schoolboy’s friends network.

All these works (many others could be added) are very instructive when viewed in the light of modern network research. They broaden the foundations for any current or forthcoming approaches that aim at a theory of social networks and the development of consequent methods. This might trigger a reconsideration of nagging questions and open issues concerning the role of meaning and stories in networks, the multiplexity of ties, the dynamics of networks, the formation of identities, and the setting, crossing, or erasing of boundaries.

In this special note section we would like to concentrate these diverse and dispersed works of the German-language tradition by using networks as a common focus. Many of the named scholars and theories have been discussed extensively in different fields. But they have never been pooled or combined under the rubric of network research so far.

Therefore we invite abstracts for 20 minute oral presentations that address scholars of this tradition and that work out how the pertinent theoretical ideas and notions reset, shift, or reframe critical issues of network research. The discussion of the contributions should revolve around possible combinations and benefits for network theory and analysis.

Submission will be closing on December 31. Abstracts up to a maximum of 250 words should be submitted to the Sunbelt abstract server: http://www.abstractserver.com/sunbelt2013/absmgm/

When submitting your abstract, please select “German-Language Tradition” as session title in the drop down box on the submission site.

Session Organizers:
Christian Stegbauer, Goethe University Frankfurt
Roger Häußling, RWTH Aachen University
Athanasios Karafillidis, RWTH Aachen University (all Germany)

Cologne Graduate School: Latent Variables and Structural Equation Modeling (26.-28.02.2013)

Die Cologne Graduate School (CGS), Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität zu Köln, bietet ein dreitägiges Doktorandenseminar an, das für externe Teilnehmer geöffnet ist.

Thema: “Latent Variables and Structural Equation Modeling”

Termin: 26., 27. und 28. Februar 2013

Inhalte: Grundlagen zur Skalenbildung und Messung latenter Variablen, Faktorenanalyse (Tag 1), Einführung in PLS-SEM mit SmartPLS (Tag 2) und in CB-SEM mit AMOS (Tag 3)

Dozenten: Prof. Dr. Jörg Henseler, Radboud University Nijmegen, Prof. Dr. Christian M. Ringle, Hamburg University of Technology (TUHH) und Prof. Dr. Marko Sarstedt, Otto-von-Guericke University Magdeburg

Credits: 6 ECTS (mit optionaler Prüfung)

Weitere Informationen und Anmeldung

[Neuer Wochenbericht] DIW Berlin: Deutsche Industrie | Braunkohleverstromung

Industrielle Entwicklung: Deutschland und Frankreich driften auseinander
Karl Brenke

In der Europäischen Union wie in der Eurozone hat die volkswirtschaftliche Bedeutung der Industrie in den vergangenen zehn Jahren deutlich abgenommen. In den einzelnen Mitgliedsstaaten verlief die Entwicklung allerdings unterschiedlich, wie sich insbesondere an einem Vergleich von Deutschland und Frankreich zeigen lässt. In Deutschland konnte das verarbeitende Gewerbe seine Position innerhalb der Volkswirtschaft gut behaupten, sodass sich der Strukturwandel hin zu den Dienstleistungen nicht weiter fortsetzte. In Frankreich kam es dagegen zu einer rasanten De-Industrialisierung; der Anteil der Industrie an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung ist dort inzwischen geringer als in Ostdeutschland. In der deutschen Industrie hat die Herstellung technisch komplexer Güter weiter an Bedeutung gewonnen. In Frankreich hatte die Produktion dieser Güter schon früher einen relativ geringen Stellenwert, und im letzten Jahrzehnt ist er noch gesunken. Ein Auseinanderdriften zeigt sich auch bei der Lohnentwicklung und damit bei der preislichen Wettbewerbsfähigkeit: In der Deutschland blieben die Löhne hinter dem Produktionsanstieg zurück, in Frankreich eilten sie ihm dagegen voraus. Entsprechend konnte die deutsche Industrie kräftig auf den Auslandsmärkten expandieren, während die französische beim Exportwachstum das Schlusslicht innerhalb der EU trägt. Beim Fortbestehen nationaler Währungen wären die Folgen der divergierenden Entwicklungen durch Wechselkursanpassungen abgefedert worden, eine Währungsunion erfordert hingegen eine verantwortungsvolle Politik – auch bei der Lohnentwicklung.

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 48 ; S. 3-14

Deutsche Industrie stemmt sich gegen die Krise im Euroraum
Dorothea Lucke

Die Industrie in Deutschland hat bis zum dritten Quartal das Produktionsniveau des Vorjahres knapp halten können. Sie stand einer im Jahresverlauf stark rückläufigen Nachfrage aus dem Inland und dem Euroraum und einer leicht steigenden Nachfrage aus dem Nicht-Euroraum gegenüber. Für das Jahr 2012 rechnet das DIW Berlin deshalb mit einem Wachstum der Industrieproduktion von lediglich 0,1 Prozent. Als Stützpfeiler erweisen sich dabei erneut die in Deutschland traditionell starken Branchen des Maschinen- und Kraftwagenbaus, die von einem besonders hohen Nachfrageanteil aus Ländern außerhalb des Euroraums profitieren. Erstmals seit einem halben Jahr wieder verbesserte Geschäftserwartungen lassen zudem darauf hoffen, dass die deutsche Industrie beim Auftragseingang zum Jahresende die Talsohle durchschreiten wird und die Produktion neue Impulse erhält. Für das Jahr 2013 kann dann insgesamt mit einem Produktionswachstum von 2,1 Prozent gerechnet werden.

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 48 ; S. 16-24

Abnehmende Bedeutung der Braunkohleverstromung: weder neue Kraftwerke noch Tagebaue benötigt
Clemens Gerbaulet, Jonas Egerer, Pao-Yu Oei, Christian von Hirschhausen

Die Zukunft der deutschen Braunkohle in einer zunehmend von erneuerbaren Energieträgern geprägten Stromwirtschaft wird derzeit kontrovers diskutiert. An allen drei Braunkohlestandorten (Rheinisches, Mitteldeutsches und Lausitzer Revier) gibt es Pläne zum Bau neuer Braunkohlekraftwerke sowie zum Aufschluss neuer Tagebaue. Eine Studie des DIW Berlin kommt zum Schluss, dass der Bau neuer Braunkohlekraftwerke sich aus betriebswirtschaftlicher Perspektive nicht lohnt. Unter Berücksichtigung von Übertragungsnetzrestriktionen sind die deutschen Braunkohlereviere zudem geographisch ungünstig gelegen. Nicht zuletzt erschwert die Nutzung der Braunkohle die Erreichung der CO2-Minderungsziele der Bundesregierung. Mit der Absage an Demonstrationsprojekte zu Abscheidung, Transport und Speicherung von CO2 haben sich frühere Hoffnungen auf eine emissionsarme Braunkohleverstromung zerschlagen. Die planerisch genehmigten Abbaumengen reichen in allen Braunkohlerevieren aus, um die bestehenden Kraftwerke bis ans Ende ihrer Lebensdauer zu versorgen. Daher gibt es keine Notwendigkeit zum Aufschluss neuer Braunkohletagebaue. Aufgabe der Politik ist nunmehr die aktive Begleitung eines zukunftsorientierten Strukturwandels in den betroffenen Regionen.

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 48 ; S. 25-33

Der Link zum Heft

Universität Düsseldorf: wiss. Mitarbeiter/in

Am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Management der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist zum 1. Februar 2013 eine Stelle einer/s

wissenschaftlich Beschäftigten (Entgeltgruppe 13 TV-L)

zu besetzen. Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit (50%) und zunächst befristet für zwei Jahre im Rahmen eines DFG-Forschungsprojektes. Eine Aufstockung der Stelle für einen Großteil der avisierten Vertragslaufzeit auf 75% ist bereits vorgesehen. Eine Verlängerung der Beschäftigung wird angestrebt. Aufgaben: Das Aufgabengebiet umfasst die Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt „Internationalisierung mittelständischer Unternehmen“, die Mitwirkung an der Einwerbung von Drittmitteln sowie an (empirischen) Forschungs- und Publikationsvorhaben. Bei Stellenaufstockung wird die eigenständige Durchführung von Lehrveranstaltungen erwartet. Die Möglichkeit zur Arbeit an einer Dissertation ist gegeben. Bewerbungen werden bis zum 31.12.2012 erbeten. Weitere Informationen – Stellenanzeige (PDF)

Universität Mannheim: wiss. Mitarbeiter/in

Am Lehrstuhl und Seminar für ABWL, Personalmanagement und Führung der Universität Mannheim ist zum 01. Februar 2013 eine Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (Entgeltgruppe 13 TV-L, 75%)

zu besetzen. Aufgaben und Möglichkeiten:

  • Betreuung von Lehrveranstaltungen im Bereich des Human Resource Managements,
  • Übernahme weiterer Aufgaben im Lehrstuhlteam (z.B. Betreuung von Abschlussarbeiten),
  • Möglichkeit zu anspruchsvoller wissenschaftlicher Arbeit mit dem Ziel der Promotion,
  • Möglichkeit zur Teilnahme am Doktorandenprogramm der Fakultät,
  • Forschungsmöglichkeiten in den Bereichen Führung, Teams, internationales Personalmanagement, Karrieren oder quantitative Methoden.

Bewerbungen werden bis zum 19.12.2012 erbeten. Weitere Informationen – Stellenanzeige (PDF)

Universität Düsseldorf: wiss. Mitarbeiter/in

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für BWL, insb. Organisation und Personal, Univ.-Prof. Dr. Stefan Süß, ist voraussichtlich zum 01. April 2013 eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

mit Gelegenheit zur Promotion befristet bis zunächst 31.12.2014 (01.04.2013-30.06.2013: 50%, ab 01.07.2013 75% der regelmäßigen Arbeitszeit) in der Entgeltgruppe 13 TV-L zu besetzen. Eine Verlängerung ist vorgesehen. Geboten werden:

  • Möglichkeit zur Promotion
  • ein breites Spektrum an Forschungsthemen
  • kreative Mitgestaltung der Forschungsprozesse und enge Einbindung in die empirische Forschung
  • Mitarbeit an Publikationsvorhaben
  • Arbeit in einem interdisziplinären, engagierten, kooperativen und leistungsstarken Team mit offener, konstruktiver Atmosphäre
  • Teilnahme an internationalen Konferenzen
  • eigenverantwortliche Übernahme von Lehrveranstaltungen

Bewerbungen werden bis zum 15.01.2013 erbeten. Weitere Informationen – Stellenanzeige (PDF)

CGG-Lecture: Analyzing and Simulating Dynamics in Social Networks – Prof. Dr. Jürgen Pfeffer (10.12.2012)

CGG LECTURE SERIES
SOCIAL CHANGE AND POLITICS IN A GLOBALISED WORLD

Mo., 10. Dezember 2012, 18 c.t.
Hörsaal K, Hauptgebäude ESA 1, Edmund-Siemers-Allee 1

PROF. DR. JÜRGEN PFEFFER
Carnegie Mellon University, Pittsburgh
Analyzing and Simulating Dynamics in Social Networks

Die Soziale Netzwerkanalyse bietet Methoden und Algorithmen, Strukturen relationaler Verflechtungen von Individuen, Gruppen und Organisationen zu erforschen. Um Veränderungen über die Zeit in Netzwerken analysieren zu können braucht es zum einen Konzepte und Tools zur Beschreibung und Organisation veränderlicher Netzwerkdaten und zum anderen spezielle Algorithmen, um Veränderung auf struktureller Ebene überhaupt erkennen zu können. Zur Analyse darunterliegende Dynamiken von Veränderungen können Netzwerksimulationen herangezogen werden. Dieser Vortrag führt in Konzepte dynamischer Netzwerkanalyse ein und zeigt Ansätze, wie strukturelle Veränderungen erforscht werden können. Am Beispiel der Verbreitung von Meinungen und Überzeugungen wird zudem gezeigt, wie Agentenbasierte Simulation auf Netzwerke angewandt werden kann, um damit Dynamiken in menschlichen Kommunikationsnetzwerken zu analysieren.

Jürgen Pfeffer ist Assistant Research Professor an der School of Computer Science der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA). Pfeffer’s Forschung verbindet Netzwerkanalyse mit Theorien und Methoden aus Informationsvisualisierung, Simulation, Data Mining und Textanalyse. Sein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Methoden zur Analyse von Dynamiken in großen sozialen Systemen.

Einladung als PDF

HSU-Gastvortrag: Robust Ordinal Regression approach to MCDA: principles, state of the art, and modeling interacting criteria – Dr. Johannes Siebert

Einladung zum Vortrag

Robust Ordinal Regression approach to MCDA: principles, state of the art, and modeling interacting criteria
Dr. Johannes Siebert (Universität Bayreuth)

Termin: 5. Dezember 2012, 14:00 Uhr

Ort: Ort: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Holstenhofweg 85, Gebäude H1, Raum 110

Volkswirtschaftliches Kolloquium: Qual VAR revisited: Good Forecast, Bad Story – PD. Dr. Makram El-Shagi (27.11.2012)

Einladung zum Vortrag im Rahmen des Volkswirtschaftlichen Kolloquiums

Qual VAR revisited: Good Forecast, Bad Story
PD. Dr. Makram El-Shagi
Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Termin: 27.11.2012 um 10.00 Uhr (geänderte Uhrzeit!)

Ort: Ort: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Holstenhofweg 85, Gebäude H1, Raum SR308

Volkswirtschaftliches Kolloquium: Vorstellung des SVR-Jahresgutachtens 2012/2013 – Prof. Dr. Claudia Buch (27.11.2012)

Einladung zum Vortrag im Rahmen des Volkswirtschaftlichen Kolloquiums

Vorstellung des SVR-Jahresgutachtens 2012/2013
Prof. Dr. Claudia Buch
Uni Tübingen, IAW

Termin: 27.11.2012 um 18.00 Uhr

Ort: Ort: Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Holstenhofweg 85, Gebäude H1, Raum HS 1