[Neuer Wochenbericht] DIW Berlin: Herbstgrundlinien 2012

Herbstgrundlinien 2012
Ferdinand Fichtner, Simon Junker, Guido Baldi, Jacek Bednarz, Kerstin Bernoth, Franziska Bremus, Karl Brenke, Christian Dreger, Hella Engerer, Christoph Große Steffen, Hendrik Hagedorn, Katharina Pijnenburg, Kristina van Deuverden u.a

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird im zweiten Halbjahr 2012 an Schwung verlieren, im kommenden Jahr wird sie sich aber wieder etwas dynamischer entwickeln. Im Jahresdurchschnitt 2012 wird das reale Bruttoinlandsprodukt das Vorjahresergebnis um 0,9 Prozent übertreffen, im kommenden Jahr steigt es mit 1,6 Prozent. Die Expansion ist in erster Linie durch die binnenwirtschaftliche Dynamik getrieben; die moderate Schwächephase wird den Arbeitsmarkt nur wenig belasten. Die Arbeitslosenquote, die dieses Jahr auf knapp sieben Prozent gesunken ist, wird im Durchschnitt des nächsten Jahres wieder etwas über der Sieben-Prozent-Marke liegen. Dennoch werden die verfügbaren Einkommen deutlich expandieren, wodurch sich schließlich der private Konsum beleben wird. […]

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 40 ; S. 3-43
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.409017.de/12-40-1.pdf

Der Link zum Heft: http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.409015.de/12-40.pdf

Universität Hamburg: Wiss. Mitarbeiter/in für Lehraufgaben (Soziologie)

UNIVERSITÄT HAMBURG
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Sozialökonomie/Soziologie

Ab 01.02.2013 ist die unbefristete Stelle

einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters

für Lehraufgaben (16 LVS), Entgeltgruppe 13 TV-L, mit 39 Std. wöchentlich zu besetzen.

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Aufgaben:

Zu den Dienstaufgaben gehören ausschließlich wissenschaftliche Dienstleistungen in der Lehre, die selbständig oder unter der Verantwortung einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers zu erfüllen sind. Die Lehrverpflichtung beträgt 16 Lehrveranstaltungsstunden. Sie kann um bis zu 2 LVS reduziert werden, insofern zusätzliche administrative Aufgaben, die eine wissenschaftliche Qualifikation erfordern, übertragen werden. Das Dekanat kann die Lehrverpflichtung auf der Grundlage der Lehrverpflichtungsverordnung für die Hamburger Hochschulen (LVVO) in der jeweils geltenden Fassung neu festlegen.

Aufgabengebiet:

Die Lehre soll schwerpunktmäßig im Bereich der sozialwissenschaftlichen Methodenlehre, im Bereich quantitativer Sozialforschung sowie der wissenschaftstheoretischen Grundlagen erbracht werden. Erwünscht ist die Bereitschaft zur Lehre im Bereich qualitativer Methoden sowie der soziologischen Ausbildung im Bachelor- und Masterbereich des Fachbereichs Sozialökonomie. Erwünscht sind Anwendungsorientierung, Erfahrung im Umgang mit gängigen Softwarepaketen und inhaltliche Bezüge zu den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten des Fachbereichs bzw. der Fakultät. Die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fachdisziplinen wird erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen:

Abgeschlossene Ausbildung an einer wissenschaftlichen Hochschule im Fach Soziologie. Erwartet wird der Nachweis Ihrer erprobten Lehrbefähigung und didaktischen Eignung. Eine bereits erfolgreich abgeschlossene, qualifizierte Dissertation ist von Vorteil. Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistungen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) werden bis zum 30. November 2012 erbeten an:

Universität Hamburg, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, FB Sozialökonomie Prof. Dr. Betina Hollstein, Welckerstr. 8, 20354 Hamburg

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Petra Böhnke oder besuchen Sie die Internetseiten des Fachbereichs Sozialökonomie der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Communicator-Preis 2013

Dieser persönliche Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die in herausragender Weise ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in die Medien und die Öffentlichkeit vermitteln.

Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern verliehen werden, die ihre wissenschaftlichen Arbeiten gemeinsam durchführen und kommunizieren. Größere Einheiten, wie Fakultäten oder ganze Universitäten mit ihren Kommunikationsstrategien, können nicht berücksichtigt werden. Die Bewerber müssen im deutschen Sprachraum tätig sein.

Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger möglich. Die Bewerbungen sollen aussagefähige Unterlagen über die Vermittlungsleistung enthalten (maximal 50 Seiten als repräsentativer Querschnitt der Gesamtarbeit, bei audiovisuellen Beiträgen nur eine Kassette oder DVD). Bei Selbstbewerbungen ist die schriftliche Einschätzung eines zweiten Wissenschaftlers erforderlich. Von jedem Bewerber wird darüber hinaus ein Lebenslauf benötigt.

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern. Wichtigste Kriterien sind die Breite und Vielfalt sowie die Originalität und Nachhaltigkeit der Vermittlungsleistung. Bewerbungen auf der Grundlage nur eines Projekts sind nicht möglich.

Bewerbungen und Vorschläge können – möglichst in digitaler Form – bis spätestens zum 31. Dezember 2012 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingereicht werden.

Weitere Informationen

Näheres finden Sie hier.

Quelle: kisswin.de

Universität Hamburg: Doktoranden-Workshop: “Academic Writing”

Workshop-Thema: „Academic Writing”

Dozent: Dr. Kimberly Crow und Stephan Elkins (SocioTrans Marburg)

Zeit: Do. 25. und Fr. 26.10.2012

Ort: Universität Hamburg, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Von-Melle-Park 5, Raum 0079, Erdgeschoss, Aufgang B

Leistungspunkte: 1 Leistungspunkt bei erfolgreicher Teilnahme

Unterrichtssprache: deutsch und englisch

Anmeldefrist: 25. Jan. 2012 bis 02. Feb. 2012
(per Mail bei der Graduate School-Geschäftsstelle, siehe Anmeldeformular)

Terminplan:
Do., 25.10.12: 9:30 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)
Fr., 26.10.12: 10:00 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)

Weitere Informationen

[Neuer Wochenbericht] DIW Berlin: Kampf gegen den Menschenhandel

Menschenhandel: Deutschland beim Opferschutz nur Mittelmaß
Seo-Young Cho

Mehr als 2,45 Millionen Menschen sind laut den Vereinten Nationen Opfer von Menschenhandel, die Dunkelziffer ist hoch. Viele Staaten haben deshalb ihre Bemühungen verstärkt, gegen Menschenhandel vorzugehen und den Opfern zu helfen. Das DIW Berlin hat nun den 3P-Index, der die staatlichen Aktivitäten in den drei Feldern strafrechtliche Verfolgung, Opferschutz und Vorbeugung (prosecution, protection and prevention) international vergleichbar macht, aktualisiert. Damit deckt der Index den Zeitraum von 2000 bis 2011 lückenlos ab. Im internationalen Durchschnitt sind die Bemühungen bei der strafrechtlichen Verfolgung am stärksten, und die größten Zuwächse sind im Bereich der Prävention zu beobachten. Die Unterstützung der Opfer ist hingegen in vielen Ländern eine Schwachstelle. Deutschland erfüllt im internationalen Vergleich hohe Standards bei der Prävention und der strafrechtlichen Verfolgung. Beim Opferschutz gibt es allerdings deutliche Defizite, die im vergangenen Jahr noch größer geworden sind.

DIW Wochenbericht 79(2012) Heft 39 ; S. 3-12
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.408659.de/12-39-1.pdf

Der Link zum Heft: http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.408657.de/12-39.pdf

THESIS-Seminar “Portfolioarbeit: Nutzen, Formen und Inhalte” (6./7.10.2012)

Am 06. und 07.10.2012 bietet Thesis in Kassel (ESG) das Seminar ‚Portfolioarbeit: Nutzen, Formen und Inhalte‘ an.

Die erste Frage, die sich sicher vielen von uns stellt, ist: Portfolioarbeit: Wie und warum?

Portfolio im Sinne einer Leistungsmappe sammelt und ordnet bestimmte Produkte, die eine Lernbiographie des Lernenden kennzeichnen bzw. die Entwicklung des Lernenden sichtbar machen oder seine Arbeit an einem Projekt dokumentieren. Es kann als Vorzeigeportfolio, Prüfungsportfolio oder auch als Bewerbungsportfolio verwendet werden. Ein Portfolio kann auch Zeugnisse, Stellenbeschreibungen, Auszeichnungen, Zertifikate, Teilnahmebescheinigungen oder auch Lernerfahrungen und -erfolge systematisch erfassen; persönliche Lernstrategien planen und die eigene Stellensuche optimieren.

Im Workshop werden unterschiedliche Portfoliovarianten mit ihren verschiedenen Zielsetzungen vorgestellt. Auf dieser Basis werden unterschiedliche Einsatzszenarien skizziert. Darauf aufbauend lernen die Seminarteilnehmer Realisierungsmöglichkeiten in ihren konkreten Lehr-, Forschungs- und Arbeitskontexten kennen (Papierversion vs. E-Portfolio) und erfahren deren kontextspezifischen Vor- und Nachteile.

Dabei werden auch spezifische Fragen der Umsetzung erläutert:

  • Wie begleite ich Studierende bei der Portfolioarbeit?
  • Zu welchem Zweck möchte ich ein eigenes Portfolio anlegen?
  • Welche Zielsetzungen verfolge ich dabei und welchen Nutzen bringt mir das?
  • Wie entsteht aus einer Sammelmappe ein Portfolio?
  • Wie werden Portfolios bewertet?

Mit Hilfe der Portfolioarbeit können die Teilnehmer ihre Stärken, Entwicklungsziele und -möglichkeiten bewusst herausarbeiten. Am Ende wird die persönliche Portfolioarbeit die Möglichkeit geben, eigene sowie auch fremde weitergehende Entwicklungsprozesse anzuregen, zu begleiten und darzustellen.

Seminarmethoden:

  • Impulsvorträge
  • Einzel-/Partner- und Gruppenarbeiten
  • Individuelle Arbeit an konkreten eigenen Fragestellungen
  • Diskussionen im Plenum

Die Referentin Frau Marion Degenhardt ist akademische Mitarbeiterin im Zentrum für Weiterbildung und Hochschuldidaktik der Pädagogischen Hochschule Freiburg, freie Trainerin in privaten Bildungseinrichtungen und sonstigen Institutionen mit den Schwerpunkten Moderation und Kommunikation, Visualisieren und Präsentieren sowie Portfolioarbeit.

Detaillierte Seminarinformationen und Anmeldungen für das Seminar findet Ihr unter:
http://www.thesis.de/index.php?id=termin_detail&tx_seminars_pi1[showUid]=572

International Doctoral School – Call for Students and Teachers

We want to support, at doctoral level, scientific development of new generation of engineers with the hope that they will create technology of future in more harmony with the nature. That is reason why we are going to organize International Doctoral School. All data about this school you can find at www.daaam.info important: This is one emerging project and the information on the web page are changing quickly!

There is very limited number of free places for doctoral-students-participants.

The main conditions are:

1. Student at doctoral program in technology

2. Member of DAAAM International

3. Author or Coauthor of paper at 23rd DAAAM Symposium

4. At least one letter of reference / recommendation

5. Description of actual state of research

All participants have to pay participation fee, Company Festo supports this project and will give scholarship (paying participations fee) for the best candidates. If you are interested in this school – We welcome you to join us in this fascinating, optimistic and future oriented project.

How to apply: Go to www.daaam.info>New Membership http://daaam.info/?page_id=1816 fulfill all membership data and data related to “Student Application for 1st International Doctoral School”

For communication related to Doctoral School please use only following e-mail address: doctoral_school@daaam.com

Universität Duisburg-Essen: wiss. Mitarbeiter im Fachgebiet Arbeit, Personal und Organisation

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Essen in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Fachgebiet Arbeit, Personal und Organisation zwei

wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/ wissenschaftliche Mitarbeiter
(Entgeltgruppe 13 TV-L)

Aufgabenschwerpunkte:
Mitwirkung am Forschungsprojekt „Einstellungen zur Arbeitnehmer-Mitbestimmung“. Die Studie umfasst einen qualitativen sowie einen quantitativen Teil. Dementsprechend unterscheiden sich die Aufgabengebiete der beiden ausgeschriebenen Stellen: Schwerpunkt der ersten Stelle ist die Mitarbeit bei einer großzahligen Telefonbefragung,
während der Schwerpunkt der zweiten Stelle in der Mitarbeit bei einer qualitativen Erhebung (Interviews) liegt. Die Stelleninhaber/innen müssen eng zusammenarbeiten. Im Rahmen der Tätigkeit wird Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (insb. Promotion) geboten.

Bewerbungen werden bis zum 11.10.2012 erbeten.

Weitere Informationen – Stellenanzeige (PDF)

Call for Papers: 9th EBES Conference

The organizing committee invites to participate in the 9th EBES Conference, in Rome, Italy, which will bring together many distinguished researchers from all over the world. Participants will find opportunities for presenting new research, exchanging information, and discussing current issues.

Although we focus on Europe and Asia, all papers from major business, finance, and economics fields – theoretical or empirical – are highly encouraged. Abstract submission for the 9th EBES Conference is now open. I also would like to remind you that the deadline for abstract submission is October 31st, 2012.

Further Information

Freigeist-Fellowships: Neues Förderangebot für außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten

Jubiläumsjahr 2012 bringt die VolkswagenStiftung eine Neuausrichtung ihrer "personenbezogenen Förderung" auf den Weg: Sie startet ein fachoffenes Fellowship-Programm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und unkonventionelle Vorhaben realisieren möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem modulartig aufgebauten, flexiblen Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten. Interessierte können sich ab jetzt unter http://www.volkswagenstiftung.de/freigeist-fellowships über die Freigeist-Fellowships informieren. Erster Stichtag für die Antragstellung ist der 15. Juni 2013.

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung: "Ein Freigeist-Fellow – das ist für uns eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume nutzt und Widerstände zu überwinden weiß. Sie erschließt neue Horizonte und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen."

Ziel der Stiftung ist es, mit diesem Förderangebot im nationalen wie internationalen Umfeld als Ansprechpartnerin für den exzellenten Nachwuchs noch besser aufgestellt zu sein und der kommenden Wissenschaftlergeneration verlässliche Karrierewege am Hochschulstandort Deutschland zu bieten. Dies wird durch eine erste Förderphase von fünf Jahren gewährleistet, die mit einem Verlängerungsantrag um bis zu weitere drei Jahre fortgeführt werden kann.

Quelle: kisswin.de