SOEPcampus@Universität Mannheim 2011

An der Universität Mannheim findet vom 20. bis zum 22. Juni 2011 ein Workshop zur “Längsschnittdatenanalyse mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP)” statt. Der Workshop wird von der Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) in Zusammenarbeit mit dem SOEP veranstaltet. Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorand/-innen und Nachwuchswissenschaftler/-innen aus den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Eine Anmeldung ist ab dem 21. März 2011 möglich. Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Ankündigung oder unter:

http://cdss.uni-mannheim.de/98+M50ca25c57f2.html

Tagung: Soziale Netzwerkanalyse und ihr Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Forschung

Hiermit möchten wir Sie heute auf eine Tagung am 24. und 25. März 2011 im Hamburg aufmerksam machen mit dem Titel:

“Soziale Netzwerkanalyse und ihr Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Forschung”

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter:

www.netzwerktagung.zuse-hamburg.de

Bitte geben Sie uns gesondert Bescheid, wenn Sie Interesse haben, Ihre Forschung auf der Tagung im Rahmen einer moderierten Postersession zu präsentieren. Eine ausgearbeitete Publikation im Tagungsband ist möglich.

Nachstehend finden Sie einen zusammenfassenden Einblick in die Tagung:

Die neuesten Erkenntnisse der Netzwerkforschung werden auf der Tagung diskutiert und darüber hinaus Vernetzungsprojekte von der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt.

Am ersten Tag wird es um inhaltliche und methodische Aspekte der Analyse von Gesamt- und egozentrierten Netzwerken gehen. Interdisziplinärer Austausch und methodische Vorgehensweisen vor allem in Bezug auf egozentrierte Netzwerke stehen dann am zweiten Tage der Veranstaltung im Vordergrund. Zudem finden am zweiten Tag Kurzworkshops sowie eine moderierte Postersession statt.

Open Access: Internetplattform bündelt europäische Forschungsergebnisse

Koordination durch SUB Göttingen

Aktuelle Forschungsergebnisse aus ganz Europa sind über ein neues Internetportal zugänglich.

Die Plattform des EU-weiten Verbundprojekts OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe) ermöglicht den freien Zugriff auf qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Veröffentlichungen nach dem Open-Access-Prinzip. An dem Projekt sind 38 Partner innerhalb der EU beteiligt. Koordiniert wird es seit Ende 2009 von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Ein Gutachten im Auftrag der Europäischen Kommission hat nun positive Bilanz des ersten Projektjahres gezogen. Das Projekt habe eine Vorreiterrolle für die gesamte Europäische Union, so die Gutachter, und werde die allgemeine Einstellung zu frei verfügbaren Publikationen und Forschungsdaten nachhaltig verändern.

SUB-Direktor Dr. Norbert Lossau ist stolz auf das bisher Erreichte: „Innerhalb eines Jahres ist es uns gelungen, europaweit ein breiteres Bewusstsein für Open Access zu schaffen, auch in solchen Ländern, in denen diese Idee noch relativ neu ist. Ich bin sicher, dass es uns in den kommenden Jahren gelingen wird, das Thema noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern und Open Access als gängige wissenschaftliche Praxis nachhaltig zu etablieren.“ Neben der wissenschaftlichen Gesamtkoordination baut die SUB in 27 europäischen Ländern einen Informationsdienst auf, der Wissenschaftler und Institutionen bei der Open-Access-Veröffentlichung unterstützt: Das European Open Access Helpdesk System soll die Verfasser von Artikeln unter anderem in Fragen der Lizenzbedingungen beraten, bei der Wahl geeigneter Publikationsserver und in allen praktischen Belangen.

OpenAIRE geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission zum Open-Access-Prinzip bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zurück, die im August 2008 eingeleitet wurde. Wörtlich übersetzt bedeutet Open Access freier Zugang – Informationen und Publikationen stehen im Internet öffentlich, dauerhaft und für die Leser kostenfrei zur Verfügung. Die Europäische Kommission fördert das dreijährige Projekt mit insgesamt rund vier Millionen Euro. Die Universität Göttingen unterstützt Open Access als eine zentrale Publikationsstrategie der Zukunft. Weitere Informationen zu OpenAIRE sind im Internet unter der Adresse www.openaire.eu zu finden.

Quelle: kisswin.de/idw

ALLBUS-Preis 2011

Die seit 1980 alle zwei Jahre durchgeführte Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften — ALLBUS — ist ein zentraler Bestandteil der sozialwissenschaftlichen Infrastruktur in Deutschland. Mit dem ALLBUS wird der Profession eine qualitativ hochwertige Datenbasis für Sekundäranalysen zur Verfügung gestellt, die stark genutzt wird. Mittlerweile sind in der ALLBUS-Bibliographie über 1.800 Arbeiten verzeichnet, in denen ALLBUS-Daten verwendet werden.

Die Verleihung des ALLBUS-Preises soll diese besondere Bedeutung des ALLBUS als methodisch anspruchsvolle und inhaltlich reichhaltige Datenquelle für die Sozialwissenschaften unterstreichen. Die allen Wissenschaftlern offenstehende Auszeichnung wird in Zukunft alle zwei Jahre im Wechsel mit dem 2010 erstmals vergebenen ALLBUS-Nachwuchspreis verliehen.

Mit dem ALLBUS-Preis sollen herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Sammelbänden prämiert werden, in denen ALLBUS-Daten eine zentrale Rolle spielen. Über die Verleihung des Preises, der mit 1.000 € dotiert ist, entscheidet eine Jury, die aus den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats des ALLBUS besteht. Die Originalität und Bedeutung der in der Arbeit behandelten – methodischen oder inhaltlichen – Fragestellung sowie das Niveau der Analyse sind maßgebliche Kriterien der Bewertung.

Eingereicht werden können alle in deutsch oder englisch verfassten sozialwissenschaftlichen Arbeiten mit ALLBUS-Daten, die in den letzten vier Jahren in Zeitschriften oder Sammelbänden publiziert wurden. Sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge durch Dritte werden berücksichtigt.

Einzureichen sind:

  • die Publikation, in Papierform sowie als pdf-Datei
  • eine maximal zweiseitige Kurzfassung der Arbeit
  • ein Lebenslauf des Autors/der Autoren (mit Verzeichnis der – maximal 10 – wichtigsten Publikationen)

Einsendungen bitte bis spätestens zum 4. März 2011 an:

GESIS
ALLBUS-Preis
Postfach 12 21 55
68072 Mannheim

Prof. Manuel Arellano (CEMFI Madrid) “Panel data econometrics: Established methods and challenges”

The Berlin Network of Labour Market Research (BeNA) presents:
Prof. Manuel Arellano
(CEMFI Madrid)
“Panel data econometrics: Established methods and challenges”
April 7 – April 8, 2011
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
Spandauer Str. 1, Room 220

The 2011 BeNA Lecture Series will be given by Manuel Arellano. He is Professor at CEMFI in Madrid where he teaches graduate courses in econometrics. He previously taught at the University of Oxford and the London School of Economics. He received his undergraduate degree from the University of Barcelona and his PhD from LSE. His research has focused on panel data analysis, micro-econometrics, and labor economics. He is Vice-President of the European Economic Association and a Fellow of the Econometric Society.

Prof. Arellano has published widely in Econometrica, the Journal of Econometrics, The Economic Journal and The Review of Economic Studies, among others. He is also the author of the book “Panel Data Econometrics” (Oxford University Press 2003).

Programme

Manuel Arellano will give three lectures and a research talk. The first two lectures are on Thursday, April 7 (3:00-4:30pm and 5:00-6:30pm), the third lecture and the research talk are on Friday, April 8 (2:00-3:30pm and 4:00-5:30pm). Topics covered in the lectures include:

1. Linear panels: Unobserved heterogeneity and dynamics
2. Nonlinear panels: Random effect and Bayesian approaches
3. Nonlinear panels: Fixed effects and bias reduction

The topic of the research talk is “Identifying Distributional Characteristics in Random Coefficients Panel Data Models.” The lectures and the research talk will be given in English. They are free of charge and open to the public. Please register by sending an e-mail to Thomas Siedler.

Further Information

Stellenangebot: Post-Docs bzw. wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen

Das DIW Berlin zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland. Als unabhängiges Institut dient es ausschließlich gemeinnützigen Zwecken und betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische Beratung in enger Zusammenarbeit mit Berliner und Brandenburger Universitäten und in internationalen Netzwerken. Das DIW Berlin wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Die im DIW Berlin angesiedelte forschungsbasierte Infrastruktureinrichtung „Sozio-ökonomisches Panel“ (SOEP) sucht ab 1. April 2011

2 bis 4 Post-Docs bzw. wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
(Voll- oder Teilzeit)

in den Bereichen intergenerationale Mobilitäts- und Bildungsforschung, Ungleichheitsanalyse, quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung und SOEP-Schulung

Aufgaben

  • eigenständige angewandte SOEP-Analysen insbesondere im Bereich intergenerationaler Mobilitäts-, empirischer Bildungs- und/oder sozialer Ungleichheitsforschung
  • Unterstützung bei Aufbereitung sowie Generierung sowie Dokumentation nutzerfreundlicher SOEP-Variablen im Bereich intergenerationaler Mobilitäts- und Ungleichheitsforschung
  • Koordination des Aufgabenbereichs SOEP-Schulung, Mitwirkung bei Schulungen sowie Integration des SOEPAngebots in etablierte Kurs- und Lehrangebote an Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen
  • Erschließung der Dokumentation von SOEP-Pretest-Studien
  • Betreuung und Weiterentwicklung eines SOEP-Skalenhandbuchs

Anforderungen

  • abgeschlossenes Studium der Soziologie oder Ökonomie, Psychologie mit Schwerpunkt empirischer Sozialforschung oder einer angrenzenden sozialwissenschaftlichen Disziplin (Master-, Diplomabschluss)
  • qualifizierter Bachelor bzw. Master-Abschluss, Promotion
  • mehrere Jahre Berufserfahrung in einem wissenschaftlichen Umfeld sowie im Bereich empirisch angewandter intergenerationaler Mobilitäts- und Ungleichheitsforschung
  • mehrjährige Lehrerfahrung und -praxis mit Schwerpunkt in empirischer Sozialforschung und/oder Längsschnittmethoden
  • Vortrags- und Publikationserfahrung, insbesondere Publikationen in international referierten Zeitschriften
  • großes Interesse an Längsschnittdesigns sowie sozialwissenschaftlichen Anwendungen
  • gute didaktische Fähigkeiten
  • idealerweise Analyseerfahrung mit dem SOEP und/oder einer vergleichbaren Haushaltspanelstudie
  • Auslandserfahrung im wissenschaftlichen Bereich
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Erwünscht

  • herausragende Kenntnisse in quantitativen Methoden empirischer Sozialforschung
  • ausgewiesene Arbeiten in den oben genannten Forschungsbereichen
  • sehr gute Statistikkenntnisse sowie Erfahrung mit der Analyse von Paneldaten (SOEP)
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • hohes Engagement

Wir bieten Ihnen ein attraktives akademisches Umfeld für selbstständige Forschung im sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Bereich sowie in herausragender Infrastrukturumgebung. Die Möglichkeit zur Übernahme von Lehrveranstaltungen, zur Promotion sowie zur Habilitation wird gefördert.

Die Position ist ab 01.04.2011 befristet für die Dauer von zunächst 2 Jahren; es besteht die Möglichkeit einer Verlängerung. Die Bezahlung erfolgt nach TVöD.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen, Referenzen sowie Motivationsschreiben sind bis zum 15. März 2011 per E-Mail oder postalisch an das DIW Berlin, Stabsabteilung Recht und Personal, Mohrenstr. 58, 10117 Berlin, zu richten.

Bewerbungsschluss ist der 15.03.2011

Call for Papers: Phänomen „Facebook“

Call for Papers für das Online-Journal Komunikation@gesellschaft
Phänomen „Facebook“

Seit seinem Start 2004 und der Öffnung für immer weitere Nutzerkreise in den folgenden Jahren hat sich Facebook zu einer der bekanntesten Webseiten entwickelt, die inzwischen mehr als 500 Millionen registrierte Nutzer weltweit hat. Wie wenig andere Internet- Angebote hat sich Facebook zu einem Synonym für die Internetnutzung vor allem bei einem jüngeren Publikum entwickelt. Facebook ist aber auch Bestandteil gesellschaftlicher Debatten – mal haben sie mit Datenschutz zu tun, mal mit den demokratischen Möglichkeiten, die die Plattform bietet, mal mit dem wirtschaftlichen Potential, das ihr innewohnt. Schließlich gibt es bereits einen mit dem Golden Globe prämierten Film („The Social Network“ von David Fincher) über Marc Zuckerberg, den Schöpfer von Facebook. Von dem behauptet die britische Schriftstellerin Zadie Smith, dass immerhin 500 Millionen Menschen in dessen Gedankenwelt leben – der Gedankenwelt, die wie sie sagt Teil einer Generation ist, die Angst hat unbeliebt zu sein.

Im Zuge der gesellschaftlichen Verbreitung hat auch die Wissenschaft Facebook entdeckt, ohne jedoch schon alle denkbaren Facetten umfassend beleuchtet zu haben. Ein Schwerpunkt der bisherigen Forschung liegt auf Prozessen der Selbstdarstellung, der Beziehungspflege und der Veränderung von Privatsphäre und Datenschutz – aber dies kann und sollte nicht der einzige Bereich einer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Facebook im Speziellen und sozialen Netzwerkplattformen im Allgemeinen sein. Für eine Sonderausgabe sucht das interdisziplinäre Online-Journal Kommunikation@Gesellschaft daher theoretische und empirische Betrachtungen zum Phänomen „Facebook“, was auch Analysen einschließt, die sich mit dem breiteren Phänomen der „Social Network Sites“ befassen.

Mögliche Fragestellungen und Perspektiven umfassen beispielsweise:
1. Facebook bildet vielfältige und nuancierte soziale Beziehungen in der binären Kategorie „Freund – Nicht Freund“ ab. Unter den 500 Millionen Nutzern sind zudem auch politische Parteien, Unternehmen, Verbände, Lobby-Gruppen sowie staatliche und öffentlich-rechtliche Einrichtungen. Die Vorstellung, „Freund“ oder „Fan“ solcher Entitäten zu sein, verändert unser Verständnis von sozialen Beziehungen mit zunächst ungeklärten Folgen.

– Was bedeutet eine soziale Beziehung unter den technischen Bedingungen von Social Network Sites? Wie werden Unterscheidungen, die auf unterschiedlichen Qualitäten oder Rollenkontexten von Beziehungen beruhen, in der Nutzungspraxis relevant und ausgehandelt – oder sind sie inzwischen tatsächlich obsolet geworden?

– Kann man soziale Beziehungen zu Unternehmen oder Organisationen haben? Welche Art von Beziehung könnte das sein? Welche Folgen hat eine Ökonomisierung des Sozialen in einer von Konsum und den Logiken der Massenproduktion geprägten Gesellschaft?

– Welche Potentiale für Macht und Kontrolle ergeben sich durch die Offenlegung von dyadischen Beziehungen oder dem größeren sozialen Netzwerk? Wo sind die Machtressourcen angesiedelt – bei den individuellen Nutzern, beim Plattformbetreiber oder beim (voyeuristischen?) Beobachter?

2. Facebook organisiert soziales Leben auf technischer Grundlage. Um die individuellen wie die gesellschaftlichen Konsequenzen von Facebook zu durchdringen, muss daher die „black box“ Technik geöffnet werden.

– Inwieweit ermöglichen die zugrundeliegenden Technologien neue soziale Formen, die auch über den Kontext von Facebook hinaus an Geltung gewinnen? Inwiefern reduziert Technologie den Spielraum für Performanz und Praxis?

– Welche neuen Normen werden durch softwaretechnische Vorgaben und Prozeduren auf Social Network Sites geschaffen, inwiefern wirken geteilte Routinen auf die Gestaltung und Weiterentwicklung der Software zurück?

– Welche Spielräume für widerständige Praktiken bieten die Algorithmen und Datenbanken von Facebook? Kann sich Kreativität, Innovation und Protest auf Nutzerseite auch gegen die Plattform selbst richten, und somit Technik ihre eigene Veränderung unterstützen?

3. Nicht zuletzt fordert Facebook etablierte sozialwissenschaftliche Konzepte und Modelle heraus. Ohne Begriffe und Methoden ist es allerdings nicht möglich, die ausgeübten Praktiken sowie Modi und Formen gesellschaftlicher Nutzung und Bewertung zu erfassen.

– Ist Facebook eine technische Plattform, ein Kommunikationsdienst, eine soziale Welt, eine neue Öffentlichkeit, ein soziales Netzwerk, die lange herbei gesehnte elektronische Agora, eine private Veranstaltung oder gar ein Instrument der Herrschaft?

– Welche psychologischen, soziologischen, kommunikationswissenschaftlichen oder ökonomischen Theorien (um nur einige zu nennen) helfen uns, soziale Prozesse auf Social Network Sites zu erklären und zu verstehen? Wo stoßen sie an ihre Grenzen?

– Mit welchen methodischen Zugängen und Instrumenten lässt sich die vielfältige soziale Realität, die Facebook ausmacht, angemessen erfassen? Welche erkenntnistheoretischen, aber auch welche forschungsethischen Fragen sind zu beachten?

Diese Aspekte und Fragen sind als Anregungen zu verstehen und sollen anders gelagerte Erkenntnisinteressen, disziplinäre Zugänge oder methodische Ansätze keinesfalls ausschließen. Als Texte kommen wissenschaftliche Aufsätze, aber auch kürzere Forschungsnotizen oder Essays in Frage. Entsprechende Beiträge für diese Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft sind bis zum 30.6.2011 einzureichen. Bitte beachten Sie auch die „Hinweise für Autoren“.

Vorgesehener Zeitplan
31. Juli 2011: Einreichen der Manuskripte
15. September 2011: Rückmeldung seitens der Herausgeber über die Aufnahme sowie möglicher Korrekturvorschläge
15. Oktober 2011: Abgabe der überarbeiteten Manuskripte
November 2011: Online-Publikation der Sonderausgabe unter http://www.kommunikation-gesellschaft.de/

Einladung zur CGG Lecture Series mit Prof. Lutz Leisering am 02.02.

Die letzte CGG Lecture des Wintersemesters findet statt am Mittwoch dem 02.02. um 18 Uhr ct.. Es spricht Prof. Lutz Leisering, PhD, von der Universität Bielefeld zum Thema ‘Extending Social Security to the Excluded: Are Social Cash Transfers to the Poor an Appropriate Way of Fighting Poverty in Developing Countries?’. Der Vortrag wird im Hörsaal K des Hauptgebäudes ESA 1 stattfinden.

Das vollständige Programm und ggf. weitere Informationen finden Sie unter http://www.wiso.uni-hamburg.de/institute/cgg/lecture-series/

Introduction to Structural Equation Modeling (Achtung: Geänderter Terminplan!)

Institution: Universität Hamburg, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Studiengang: Graduate School

Dozent/in: Dr. Elmar Schlüter (Wissenschaftszentrum Berlin)

Termin(e): (Achtung: Geänderter Terminplan!)
Do., 17.02.: 10:00 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)
Fr., 18.02.: 10:00 – 17:00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)

Sa., 19.02.: 09:00 – 13:00 Uhr

Raum: Universität Hamburg, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raum WiWi 1005 (Von-Melle-Park 5)

Max. Teilnehmerzahl: 15

Semester-Wochen-Stunden: k.A.

Credit Points: 2

Unterrichtssprache: deutsch

Beschreibung:

Anmeldefrist: 17.01.-04.02.11 (per Mail bei der WiSo-Geschäftsstelle, siehe Anmeldeformular)

Outline: Structural Equation Modeling (SEM) is becoming one of the standard instruments of empirical social science research. The main advantage of SEM is that these models are suited to empirically test complex theoretical assumptions in detail.

The primary objective of this course is to give participants an introduction into the method and provide them with the basic understanding and technical skills necessary for modeling structural equations and interpreting the results, using cross-sectional data. Core topics of the course will be:

  • confirmatory factor analysis, path models, full SEMs
  • specification of different models and evaluation of model fit
  • multiple group comparisons.

The course is designed for application-oriented participants, intending to provide a broad overview of SEM, but it is also suitable for users who are already familiar with the basics of SEM offering them the possibility to enlarge their knowledge and/or practical skills in the field. Participants need to have a basic comprehension of statistical methods and a minimum experience in multivariate data analysis (factor analysis and OLS regression).

To facilitate the transfer of theoretical knowledge into own research, a large part of the course will be devoted to systematic exercises employing freely available survey data. Throughout the course, we will use the Mplus software.

Elmar Schlueter is senior researcher at the Social Science Research Center Berlin, Germany. He completed his PhD as Fellow of the DFG Research Training School “Group-focused Enmity”, at the Universities of Bielefeld, Giessen, and Marburg, where he also teaches courses on research methods.

Stellenausschreibung: Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (Universität Duisburg-Essen)

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, am Institut für Soziologie (Lehrstuhl “Empirische Sozialstrukturanalyse“),

zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (Entgeltgruppe 13 TV-L)

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Mitarbeit und Unterstützung der Forschung und Lehre am Lehrstuhl „Empirische Sozialstrukturanalyse“
  • Mitarbeit an Forschungsanträgen zur Einwerbung von Drittmitteln
  • Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung
  • Im Rahmen der Tätigkeit wird Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation
    geboten.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (mind. 8 Semester, d.h. Diplom, Master o.ä.) in Soziologie, Volkswirtschaft oder einem anderen sozialwissenschaftlichen Fach
  • Erfahrung in der Anwendung multivariater quantitativer Methoden der Sozialforschung zur Analyse von Individualdaten (insbesondere Regressionsanalysen, Ereignisdatenanalysen, Mehr-Ebenen-Analysen); Erfahrung im Umgang mit den Daten des SOEP sind von Vorteil
  • Kenntnisse in mindestens einem der folgenden sozialwissenschaftlichen Themenfelder: Arbeitsmarkt, Familie, Gesundheit, Migration
  • Erfahrung in der eigenständigen Konzeption und Leitung universitärer Lehrveranstaltungen, vorzugsweise im Bereich der (empirischen) Sozialstrukturanalyse sind von Vorteil
  • Erfahrung in der Einwerbung und Abwicklung von Drittmittelprojekten ist von Vorteil
  • ergebnisorientierte Arbeitsweise und Freude am Schreiben

Besetzungszeitpunkt: 01.03.2011

Vertragsdauer: 24 Monate; eine Verlängerung ist ggf. möglich

Arbeitszeit: 50 Prozent einer Vollzeitstelle; bei entsprechender Qualifikation (Promotion) ist auch eine Zusammenlegung der beiden Stellen und eine Beschäftigung in Vollzeit möglich.

Bewerbungsfrist: 03.02.2011

Die Universität Duisburg- Essen verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern und berücksichtigt die Kompetenzen, die diese z.B. aufgrund ihres Alters oder ihrer Herkunft mitbringen. (s. http://www.uni-due.de/diversity)

Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter i. S. des § 2 Abs. 3 SGB IX sind erwünscht.

Die Universität Duisburg-Essen ist für ihre Bemühungen um die Gleichstellung von Mann und Frau mit dem “Total-E-Quality-Award” ausgezeichnet worden. Sie strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 486/10 an Herrn PD Dr. Marcel Erlinghagen, Universität Duisburg- Essen, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, Institut für Soziologie, Lehrstuhl “Empirische Sozialstrukturanalyse”, Lotharstraße 65, 47057 Duisburg, Tel.: 0203/379-2733. Elektronische Bewerbungen senden Sie bitte an folgende Adresse.